HANNOVER MESSE als optimale Plattform für den Leichtbau-Cluster und seine Partner

Positive Bilanz des Gemeinschaftsstandes auf der Leitmesse Industrial Supply

Die HANNOVER MESSE als weltweit wichtigste Industriemesse boomt. Intelligente Roboter, lernfähige Maschinen und vernetzte Energiesysteme sorgten für ein kräftiges Besucherplus. Einen wichtigen Schwerpunkt stellt auch das Thema Leichtbau dar, der Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut nutzte die Messe, um sich und seine Partner innerhalb eines Gemeinschaftsstandes zu präsentieren.

"Mehr Besucher, mehr Internationalität, mehr Lösungen" so fasst Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG die HANNOVER MESSE 2017 zusammen, die vom 24. bis 28. April stattfand. Die HANNOVER MESSE bot auf den sieben parallel stattfindenden Leitmessen ein weltweit einmaliges Themen- und Angebotsspektrum, von Forschung und Entwicklung über Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologie bis zu innovativen Zulieferlösungen und Leichtbau in der Industrial Supply.

Und diese Leitmesse nutzte auch der Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut mit seinem Gemeinschaftsstand mit sieben Partnern, um ihre Dienstleistungen und Innovationen auf insgesamt 208 Quadratmetern einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren, um Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen sowie um Kooperationspartner, Kunden und Aufträge zu gewinnen. „Die HANNOVER MESSE als weltweit führende Industriemesse mit einem speziellen Leichtbau-Schwerpunkt bot uns und den Partnern auf dem Leichtbau-Cluster-Gemeinschaftsstand auch heuer wieder eine optimale Plattform, um zu Netzwerken, Kontakt zu knüpfen und Projekte anzustoßen“, zieht Cluster-Manager Marc Bicker eine positive Bilanz. "Und das hohe Interesse der Standbesucher sowie die große Zahl der Aussteller in diesem Bereich zeigt die aktuelle und ständig zunehmende Bedeutung des Leichtbaus", wie er hinzufügt.

Der nachhaltige und effiziente Einsatz, bzw. die Reduzierung von Energie und Material wird in nahezu allen Industriebranchen zum Muss, um wirtschaftlich zu bleiben und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Neue Werkstoffe und Herstellungsprozesse machen die Fertigung immer leichterer Bauteile in nie dagewesener Qualität möglich.Vom Fahrzeug- über den Maschinen- und Anlagenbau bis zur Energiewirtschaft – in sämtlichen Industriebranchen gewinnen intelligente Leichtbausysteme an Bedeutung.

Insgesamt 225 000 Besucher, darunter mehr als 75 000 aus dem Ausland, besuchten die Hannover Messe. Laut Veranstalter bestätigen Umfragen unter Fachbesuchern der Industrial Supply, dass Leichtbaulösungen der Themenschwerpunkt der Zuliefermesse ist, dem das größte Interesse gilt. Der Direktvergleich von Produkten aus Leichtmetallen, Polymeren, Verbundwerkstoffen, Schäumen und Multi- Material-Design ist ein Alleinstellungsmerkmal der Industrial Supply. Der exklusive Mix zieht Anwender aus zahlreichen Branchen an. An allen Messetagen gab es im "Forum Industrial Supply" ein Vortragsprogramm, mit gerade für den Leichtbau relevanten Themenbereichen: Die Bandbreite reichten von Leichtmetallen und Gießtechnologie über Verbundwerkstoffe, Polymere und Multimaterialdesign bis hin zur Kleb- und Fügetechnik sowie unterschiedlichen Aspekten der Oberflächentechnik.

Der Leichtbau-Cluster als Netzwerk von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern hat sich die Unterstützung und Förderung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit in den Leichtbautechnologien zum Ziel gesetzt, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen rund 100 Partner zu fördern. Und bereits zum 8. Mal in Folge nutzte der Cluster mit Partnern die HANNOVER MESSE, um ihre Stärken zu zeigen. Mit am Messestand vertreten waren:

  • Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (Frankfurt), Verband für Faserverbundkunststoffe / Composites, bringt Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für die Erstellung/Verarbeitung von Composites zusammen.
  • BeeComp Technologies Inc. mit Sitz in Red Rock (USA) präsentierte sich als Entwickler und Hersteller von Produktionssystemen für Composites, Sandwichplatten basierend auf veredelten Papierwaben. dies u.a. im BeeComp Modulhaus-System  und als Ersatz von Tropenholz in der Containerlogistik.
  • Leichtbau mit Guss zeigte die Grunewald GmbH & Co. KG (Bocholt), die sich auf funktionsgerechte und dünnwandige Konstruktion und Produktion im Niederdruck-Sandguss Verfahren spezialisiert hat.
  • Beratungs- und Betreuungstätigkeiten bis hin zur vollständigen Projektierung und Umsetzung von Kundenwünschen und Visionen über den Ingenieursbereich hinaus bietet das Institut für Technik und Design ITD GmbH (Ingolstadt).
  • Das Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut (LLK) befasst sich mit den drei Bereichen Leichtbaukonstruktion und Leichtbaumechanik, Leichtbauwerkstoffe und Werkstoffanalytik. Das LLK bietet eine etablierte Forschungs- und Entwicklungsplattform, um neue Leichtbauwerkstoffe und -technologien zu erforschen und innovative Leichtbauprodukte in Zusammenarbeit mit Unternehmen von der Idee bis zur Realisierung zu entwickeln und zu erproben.
  • Die Metallgießerei Wilhelm Funke GmbH & Co. KG (Alfeld) bietet seinen Kunden hochwertige und anspruchsvolle Lösungen bei der Herstellung von Gussteilen aus Magnesium und Aluminium für Prototypen, Kleinserien und Sonderanfertigungen.
  • Den Schwerpunkt der RILE Group (Deggendorf) bildet die Entwicklung und Fertigung von Faserverbundbauteilen in den gängigen Fertigungsmethoden wie Autoklaven Technik, Out of Autoklav, Vakuuminfusion, RTM, Handnasslaminat für die verschiedensten Branchen.
  • Die Sattler KunststoffWerk GmbH (Mühlheim am Main) compoundiert, färbt und upcycled Kunststoffe  und setzt dabei sowohl Primär- als auch Sekundärrohstoffe ein.
  • SWAP (Sachsen) GmbH - Verbundwerkstoffe, Frankenberg hat sich auf die Herstellung von formstabilen Papierverbundsystemen mit Sinuswabenstruktur spezialisiert, diese finden u.a. Anwendung in den Bereichen Automotive, Bauindustrie, Display, Möbelbau und Spezialverpackungen.