Willkommen beim Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK)

Das Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut (LLK) befasst sich mit den drei Bereichen:

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut

Das Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut (LLK) ist ein im Jahre 2002 von Prof. Dr.-Ing. Otto Huber gegründetes Forschungsinstitut, welches an der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Landshut angesiedelt ist. 2010, 2012 und 2015 traten Prof. Dr.-Ing. Holger Saage, Prof. Dr.-Ing. Hubert Klaus und Prof. Dr.-Ing. Walter Fischer dem LLK bei. Es entstanden die sehr gut ausgestatteten Labore Leichtbaukonstruktion, Leichtbaumechanik, Werkstofftechnik und physikalische Analytik sowie Leichtbauwerkstoffe. Schwerpunktmäßig wird am LLK in den Bereichen Leichtbauwerkstoffe, Leichtbaukonstruktionen sowie Fertigungs- und Verbindungstechniken geforscht.

Forschung

Das Institutsbudget wird durch öffentlich geförderte Forschungsprojekte sowie durch Forschungs- und Entwicklungsaufträge mit verschiedenen Partnern aus der Industrie bestritten. Durch die Einrichtung des Forschungsschwerpunkts Leichtbau konnte die Laborausstattung des LLK erweitert und drei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter geschaffen werden. Damit wurde insbesondere auf den Gebieten zyklische Schädigung, Betriebsfestigkeit und Bruchmechanik, Werkstoffcharakterisierung und -modellierung, Werkstoffprüfung sowie in der Klebtechnik und Faserverbundtechnologie eine erhebliche Kompetenzerweiterung erarbeitet. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Leichtbau-Cluster besteht Kontakt zu zahlreichen leichtbauorientierten Unternehmen. Das LLK pflegt intensive Partnerschaften mit mehreren Universitäten u.a. auch in Bezug auf kooperative Promotionen. Link zu aktuellen und abgeschlossenen Forschungsprojekten.

Industriekooperationen

Das Kompetenzzentrum Leichtbau bietet vielfältigste Kooperationsmöglichkeiten in den Leichtbautechnologien. Unsere Leistungspotenziale - Materialmodellierung, Ermittlung von Materialkennwerten, statische und dynamische Bauteil- und Strukturanalysen, Leichtbaustrukturen, FEM-Simulation, Schadensanalysen, Fertigung und Analyse von Verbundwerkstoffen und Werkstoffverbunden, mikroskopische Untersuchungen und thermische Analyse - erstrecken sich von der Idee bis zum fertigen Produkt. Damit können Sie Forschungs- und Entwicklungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte umzusetzen.

Lehre

Die praxisnahe Lehre steht am LLK gleichberechtigt neben der Forschung und neben vielfältigen Industriekooperationen. Die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Landshut bietet den Bachelorstudiengang Maschinenbau mit einem Studienschwerpunkt "Leichtbau", den Bachelorstudiengang "Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik", den Masterstudiengang "Leichtbau und Simulation" und in Kooperation mit der Technischen Hochschule Ingolstadt und der CADFEM GmbH den Weiterbildungs-Masterstudiengang "Applied Computational Mechanics" an. Am LLK besuchen ca. 900 Studierende der Fakultät Maschinenbau Vorlesungen und Praktika. Außerdem werden die Studierenden über Konstruktions-, Projekt- und Abschlussarbeiten in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden, wo ihnen die Arbeit mit modernster Labor- und Softwareausstattung ermöglicht wird.

Ziele

Aufgrund der weltweit stark ansteigenden CO2-Emissionen, dem Klimawandel, der begrenzten Ressourcen an Rohstoffen und fossiler Energie und den damit einhergehenden steigenden Weltmarktpreisen sowie politischen Rahmenbedingungen wird die Bedeutung von ökologischen und ökonomischen Entwicklungen in nahezu allen Branchen immer größer. Betroffen sind unter anderem die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie durch die geplanten gesetzlichen Vorgaben zur weiteren Senkung der CO2-Emissionen der europäischen Fahrzeugflotte, die Luftfahrtbranche durch die Beteiligung am Emissionszertifikathandel und die Automatisierungstechnik sowie Werkzeugmaschinenhersteller durch eine Ausweitung der Energieeffizienzklassifizierung von Verbrauchs- auf Investitionsgüter.

In allen Bereichen kann durch den verstärkten Einsatz von Leichtbautechnologien eine Steigerung der Material- und Energieeffizienz erreicht und damit die Gesamtkosten reduziert sowie gleichzeitig die Dynamik oder Nutzlast gesteigert werden. Damit ist der Leichtbau eine branchenübergreifende Schlüsseltechnologie für den effizienten und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen.

Leichtbaukonzepte und -strukturen müssen aber den vorgesehenen Produktfunktionen sowie Steifigkeit, Tragfähigkeit und Stabilität, dem Langzeitverhalten und der Herstellbarkeit Rechnung tragen. Neben der Leichtbaukonstruktion befasst sich das Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut (LLK) mit Aufgabenstellungen aus diesen Bereichen. Das LLK bietet eine etablierte Forschungs- und Entwicklungsplattform, um neue Leichtbauwerkstoffe und -technologien zu erforschen und innovative Leichtbauprodukte in Zusammenarbeit mit Unternehmen von der Idee bis zur Realisierung zu entwickeln und zu erproben

Kontakt

Leiter Kompetenzzentrum Leichtbau

Prof. Dr.-Ing.
Otto Huber
RAUM:  J1 06
TEL:  +49 (0)871 - 506 655
otto.huber(at)haw-landshut.de

Werkstoffanalytik

Prof. Dr.-Ing.
Holger Saage
RAUM:  J1 38
TEL:  +49 (0)871 - 506 219
holger.saage(at)haw-landshut.de

Leichtbauwerkstoffe

Prof. Dr.-Ing.
Hubert Klaus
RAUM:  J1 04
TEL:  +49 (0)871 - 506 271
hubert.klaus(at)haw-landshut.de

Kunststoffe

Prof. Dr.-Ing.
Walter Fischer
RAUM:  C1 22
TEL:  +49 (0)871 - 506 286
Walter.Fischer(at)haw-landshut.de