Stetiges Mitglieder-Wachstum

Institute for Data and Process Science veranstaltete Strategietag

Nach der Neugründung des „Institute for Data and Process Science“ (kurz: IDP) im Jahr 2020, erfolgte dessen Auf- und Ausbau coronabedingt größtenteils online. Dennoch wuchs das Institut in den letzten zwei Jahren von ursprünglich 17 Angehörigen auf über 25 Personen, darunter fünf Professor*innen.

„Wir haben seit Gründung überwiegend online zusammengearbeitet, was sehr gut funktioniert hat. Allerdings war dadurch wenig Zeit für informelle Kommunikation und den spontanen Ideenaustausch. Die hierfür notwendige Basis wollten wir mit diesem Tag legen“, erläuterte Prof. Dr. Holger Timinger, Leiter des IDP. Der Strategietag Ende April, welcher in einem Tagungshotel im unweit entfernten Vilsbiburg stattfand, zielte darauf ab, eine Auseinandersetzung mit fachlichen und methodischen (Leit-)Themen sowie ein persönlicheres Kennenlernen zu ermöglichen.

„Der Tag bietet Raum, um sich mit wichtigen Themen zu beschäftigen, die im ansonsten von Meilensteinen geprägten Forschungsalltag zu kurz kommen“, ergänzte Prof. Dr. Maren Martens, stellvertretende Leiterin des IDP. Vorbereitet wurde der Strategietag von den wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Institutes, welche sich zu diesem Zwecke in drei Projektgruppen aufteilten und die Themen „Cloud Storage/KI-Server“, „Webseite“ und „Wissensmanagement“ behandelten.

Der thematischen Dreiteilung lagen folgende Ziele zugrunde: „Ermittlung künftiger Bedarfe im Bereich der IT-Ausstattung“, „Optimierung der Außendarstellung“ und „Sammlung von Ideen für den regelmäßigen Wissens- & Erfahrungsaustausch innerhalb des Instituts sowie das Onboarding neuer Mitarbeitender“. Die Relevanz des erstgenannten Ziels unterstrich Prof. Dr. Abdelmajid Khelil mit den Worten: „In den letzten Monaten konnten wir unsere Forschung im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz erheblich ausbauen und haben deshalb steigenden Bedarf an besonders leistungsfähigen Computersystemen für unsere Algorithmen und Simulationen.“

In Einklang mit dem zweiten Ziel, der Optimierung der Außendarstellung, wurden Lösungen erarbeitet, die eine ansprechende Darstellung und kontinuierliche Aktualisierung der vielfältigen Inhalte des stark gewachsenen IDP auf dessen Webseite gewährleisten.

Eine große Relevanz wurde auch dem Austausch über die Forschungsthemen und die zur Bearbeitung eingesetzten Forschungsmethoden, dem dritten Ziel, beigemessen. „Um unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden schnell integrieren zu können, arbeiten wir an innovativen Lösungen, wie wir die Erfahrungen der bereits seit längerem Forschenden an die Neueinsteigenden wirksam weitergeben können. Hierzu haben unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden kreative Ideen, wie die Nutzung von Factsheets, E-Learnings mit H5p und Wikis sowie speziellen Kommunikationsformaten, erarbeitet“, erklärte Prof. Dr. Mona Riemenschneider.

Zu letztem gehören neben dem offiziellen monatlichen Institutskolloquium, die sogenannte „Denkstube“ zur fachlichen Diskussion, das Format „Coffee & Paper“ zum gemeinsamen Lesen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen und das Wissensforum „Forschungsanträge“, um gemeinsam an Drittmittelanträgen zu arbeiten.

Den abschließenden Erfolg des Strategietages hob Prof. Dr. Hannah Jörg mit den Worten hervor: „Es war ein langer, arbeitsintensiver Tag, der trotzdem allen viel Freude gemacht hat. Ich glaube, wir konnten auf fachlicher, methodischer und persönlicher Ebene wichtige Weichenstellungen für eine erfolgreiche Zukunft des Instituts legen“. Auch Prof. Dr. Timinger zeigte sich zufrieden: „Die Freude, Kreativität und Qualität, mit der dieser Tag von unseren wissenschaftlichen Mitarbeitenden vorbereitet und durchgeführt wurde, zeigt deren Engagement und Verbundenheit mit dem Institut.“