11. Februar 2014

Großer Zulauf zur Arbeitsgemeinschaft Energienutzungspläne des Bayerischen Gemeindetags

„Wir freuen uns, dass unsere Arbeitsgemeinschaft auf so großes Interesse stößt“, sagte heute Gemeindetagspräsident Dr. Uwe Brandl heute in München.... Beitrag lesen



20. Januar 2014

Maßnahmen gegen den Klimawandel

Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept der Gemeinde wurde vorgestellt Beitrag lesen


13. Dezember 2013

Die Energiebilanz ist typisch für eine Kommune dieser Größenordnung und Region.

Abschlussveranstaltung „Kommunales Energienutzungskonzept Pilsting“ im Pilstinger Pfarrheim Beitrag lesen


12. Dezember 2013

Fachvortrag zum Thema "Intelligent heizen, Strom sparen"

Reisbach.  Die Resonanz übertraf die Erwartungen der Organisatoren um einiges, als der Markt Reisbach im Rahmen des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts zu einem Fachvortrag zum Thema „Intelligent heizen, Strom sparen“ einlud. Dabei wurde heraus gestellt, dass die Energieeinsparung in der Kommune nur durch die aktive Mitarbeit der Bürger möglich ist. Ganz praktisch erübrigen sich etliche Kilowattstunden (kWh) durch den Austausch von Heizungspumpen.
Dritter Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, zugleich Vorsitzender der Arbeitsgruppe Umwälzpumpe begrüßte dazu die Zuhörer im Schlappinger Hof, unter ihnen 1. Bürgermeister Sepp Steinberger und 2. Bürgermeister Rudi Kellner sowie die Marktgemeinderäte Josef Wimmer und Karl Bielmeier. Das Thema Energiewende sei ein großen Wort, eingesteuert über die Bundesregierung mit hehren Zielen, die auch die Gemeinden zum Handeln auffordern. Einen Baustein stelle das intelligente Heizen und Stromsparen dar. Dabei soll nicht nur  die Umwelt ihren Nutzen ziehen, sondern zugleich auch im Geldbeutel eine Entlastung spürbar sein. Das eine schließe das andere nicht aus. Der Markt Reisbach war in vielen Bereichen bereits aktiv, nun hoffe man, dass man mit dem Energiekonzept auf dem richtigen Weg sei. Das Klimaschutzkonzept werde vom Institut für systemische Energieberatung (ISE) an der Hochschule Landshut erstellt. Allerdings könne man nur mit den Bürgern etwas erreichen. Zwei Arbeitsgruppen seien derzeit unter der Energie-AG aktiv, die eine setze sich mit dem Austausch der Umwälzpumpen auseinander, die weitere mit der Thermografie. Die Koordinierung dieser Arbeitsgruppen erfolge im Rathaus. Es handle ich um offene Gruppen. Alle Interessenten können jederzeit mitarbeiten, schließlich leben sie von den Ideen der Bürger. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde ein Gutschein im Wert von 100 Euro für den Austausch einer Umwälzpumpe verlost. Insgesamt stelle der Markt Reisbach 500 Euro zu Verfügung. Jeweils vierteljährlich werden die vier weiteren Gutscheine verlost.
Josef Elfinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISE hob das große Interesse an diesem Konzept positiv heraus. Das zeige auch die gut besuchte Veranstaltung. Der Markt Reisbach gab das Energie- und Klimaschutzkonzept in Auftrag, wobei 75 Prozent der Kosten vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert werden und eventuell auch Anschlussförderungen möglich seien. Zum Ablauf führte er aus, dass zunächst eine Energie- und CO2-Bilanz des gesamten Marktes Reisbach  erstellt werde. Anschließend stelle man die Frage, wo sich erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -einsparungen realisieren lassen. Es erfolge die Einteilung der Ortsteile in verschiedene kleinere Raster. Man  versuche, Maßnahmen abzuleiten und einen Katalog zur Energiereduzierung zu erstellen.
Mittlerweile sei die Ist-Aufnahme abgeschlossen. Nun möchte man die bestmöglichen Maßnahmen darstellen und untersuchen, ob diese wirtschaftlich sinnvoll seien. Man wolle auch die Gemeinde an die Hand nehmen, um den Fortschritt überwachen zu können. Dann gehe es an die Umsetzung der Ziele, die vorgestellt werden. Das ISE möchte diese Umsetzung bereits während der Laufzeit realisieren. Das geschehe mit der Energie-AG, diesich  in Reisbach durch große Aktivität auszeichne. Während der Projektlaufzeit seien zwei Schritte geplant. Der erste fand mit dieser Informationsveranstaltung statt, hinzu komme die Thermographie, womit man sich in einigen Wochen beschäftigen werde. Dazu finde ebenfalls ein Vortrag statt, bei dem einige Quick-Checks verlost werden, um zu sehen, wo im Haus etwa durch Kältebrücken Energie verschwendet werde.
Elfinger hoffte, dass bis zum Ende des Jahres 50 Umwälzpumpen im Markt Reisbach ausgetauscht werden. Das bringe pro Jahr und Pumpe ca. 550 kWh an Einsparung, schließlich seien sie gehörige Stromfresser. Man rechne mit einer Amortisation nach drei bis vier Jahren.
Die jetzigen Pumpen, so erläuterte Max Aigner, Inhaber von Aigner Haustechnik, Failnbach, seien mit den früheren generell nicht mehr vergleichbar. Heute sei der hydraulische Abgleich in aller Munde, wobei die Arbeitsweise dieser neuen Pumpengeneration, die drehzahlgeregelt ist, verständlich erläutert wurde. Werde der Heizkörper ausgemacht, fahren sie automatisch mit der Drehzahl zurück. Man habe u. a. weniger Wärmeverlust im System. 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs von Motoren entfallen auf die Pumpen und gerade bei den Heizpumpen gebe es ein enormes Einsparpotential. 30 Prozent des Energieverbrauches in Deutschland seien im Haushalt angesiedelt und wiederum 75 Prozent davon benötige die Heizung. Eine alte Pumpe verbrauche  ca. 600 kWh/Jahr, eine neue Pumpe ca. 50. Umwälzpumpen gebe es im Haushalt in verschiedenen Stellen. Es lohne sich, über einen Austausch nachzudenken, wobei jedoch das Einsparpotential in den anderen Bereichen nicht so gravierend sei wie bei den Heizungspumpen. Gerade kleine Pumpen wurden extrem verbessert und versprechen bis zu 90 Prozent Stromreduzierung. Max Aigner berichtete, dass ein Pumpenaustausch ca. 300 Euro koste. Vorsichtig gerechnet liege die jährliche Einsparung bei 70 Euro, sodass sich der Austausch nach etwa drei bis vier Jahren amortisiere.
Nachdem alle Fragen beantwortet worden waren, wurde der 100-Euro-Gutschein verlost, worüber sich Marianne Krieger aus Reisbach freuen konnte.


18. November 2013

Gemeinde Ampfing unterzeichnet Energie- und Klimaschutzkonzept-Vertrag


28. Oktober 2013

Stromverbrauch ohne Komfortverlust halbieren

3. Vortrag des Arbeitskreies Energie - Energie effizient nutzen Beitrag lesen


25. Oktober 2013

Bayernwerk und Regierung von Niederbayern würdigen gesellschaftliche Impulse für die Energiezukunft

Landshut. Mit Unterstützung der Regierung von Niederbayern hat das Bayernwerk den Bürgerenergiepreis Niederbayern ins Leben gerufen, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wird und mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. „Die Gestaltung der Energiezukunft ist viel mehr als nur ein technologisches Projekt. Innovation und Technologie brauchen die Akzeptanz der Gesellschaft. Deshalb sind Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Umfeld eigene Impulse für die Energiezukunft setzen, wichtige Wegbereiter der Energiewende“, erklärte Christoph Henzel, der für den operativen Auftritt des Bayernwerks in den Regionen verantwortlich ist. „Diese Impulse würdigen wir mit unserem Bürgerenergiepreis“, so Henzel. „Besonders beeindruckend ist die Erfahrung, dass nicht nur Erwachsene, sondern vielfach auch Kinder und Jugendliche engagierte Impulsgeber für unsere Energiezukunft sind“, stellte Henzel fest.

Der niederbayerische Regierungspräsident Heinz Grunwald begrüßt die Zielrichtung dieses Preises. Grunwald: „Wir brauchen ein Bewusstsein, wie kostbar Energie ist und welche Herausforderungen in Zeiten der Energiewende auf uns als Gesellschaft zukommen.“ Diese Herausforderungen könne man nur als Gemeinschaft meistern. „Impulse, die Bewusstsein schaffen, sind daher unglaublich wertvoll und ein wichtiger Baustein der Energiewende in Niederbayern“, so der Regierungspräsident. Er sei daher stolz, dass der Bürgerenergiepreis nicht nur einzelne Impulsgeber auszeichne, sondern auch die Vielfalt des ökologischen Handelns in den niederbayerischen Städten, Märkten und Gemeinden belege.

Mit dem Bürgerenergiepreis können Privatpersonen, Vereine, Schulen und andere nichtgewerbliche Gruppierungen ausgezeichnet werden, die mit ihren Ideen und Projekten in ihrem Umfeld einen Impuls für die Energiezukunft geben. Die Preisträger des Jahres 2013, die je 2.500 Euro für ihr Projekt erhalten, sind:

•                     Grundschule Arnbruck: Energiewende fängt bei uns an!

Die Grundschule Arnbruck führt ihre Schüler anhand schriftlicher Unterrichtsmaterialien, Zeitungsberichten und speziellen Kinderseiten im Internet sowie durch selbst durchgeführte Umfragen und Unterrichtsgänge, beispielsweise zu Photovoltaik- und Biogasanlagen, an ökologische Themen heran. Als Energiedetektive decken die Schüler Energieverschwendungen im Schulgebäude auf, die dann abgestellt werden. In einer weiteren Stufe wird die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler noch ausgebaut, indem diese das Entdeckte und Gelernte in Form von Postern darstellen und in Referaten an Schüler niedrigerer Klassenstufen weitergeben. Dieses Projekt fördert bereits in jungen Jahren Energie- und Umweltbewusstsein.

•                     Tennisverein TC 1974 Geiselhöring e.V.: energieeffiziente Sanierung der 3-Platz-Tennishalle und des Vereinsheims

Die bauliche Sanierung von Halle und Vereinsheim hat den Heizölverbrauch halbiert. Mit einer Photovoltaikanlage werden vor Ort 160.000 kWh Strom pro Jahr umweltfreundlich erzeugt. In einem nächsten Schritt wird die Beleuchtung von gewöhnlichen Leuchtstofflampen auf LED-Technik umgerüstet, wodurch der Stromverbrauch erheblich reduziert wird. Die Arbeiten wurden von vielen ehrenamtlichen Helfern erbracht. Der TC Geiselhöring hat Informationen zu seinem Projekt im Internet veröffentlicht und seine Erfahrungen an zahlreiche interessierte Vereine weitergegeben.

•                     Grund- und Mittelschule Aitrachtal (Mengkofen): Drei Elemente auf dem Weg zur Energiewende

Die Grund- und Mittelschule Aitrachtal hat ein außergewöhnlich umfangreiches Schulprojekt auf die Beine gestellt. Es besteht aus drei Elementen: Im ersten Element geht es um die Energieeinsparung in der Schule. Hier werden Messungen durchgeführt und speziell ausgebildete Schüler sorgen dafür, dass die erkannten Energieeinsparpotentiale auch umgesetzt werden. Im zweiten Element geht es darum, Energiethemen begreifbar zu machen. Dafür wurde eine Energieecke eingerichtet, in der anhand von Modellen gezeigt wird, wie die Energietechnik im Großen funktioniert. Element drei weitet das Projekt auf die häusliche Umgebung der Schüler aus. Hier geben die Schüler ihr Wissen zur Energieeinsparung an ihre Eltern weiter, die sich im Rahmen des Projektes verpflichtet haben, 50 Prozent der dadurch erzielten Einsparungen ihren Kindern zukommen zu lassen. Dieses Projekt konnte durch gemeinsames Handeln von Schülern, Lehrern, Eltern und ehrenamtlich tätiger Senioren realisiert werden. Neben dem Lernerfolg für die Schüler konnte die Energierechnung der Schule um 40.000 € pro Jahr reduziert werden.

•                     Anna Zimmermann, Harald Slesiona (Deggendorf): Wohngebäude als Energiespeicher

Eine Wärmepumpe erzeugt die Heizwärme und kann besonders effizient arbeiten, weil eine optimierte, mit reinem Wasser arbeitende Erdsonde als Wärmequelle verwendet wird.  Spezielle Bauteile dienen als Heizflächen mit großer Oberfläche und benötigen dazu nur eine geringe Vorlauftemperatur. Die entwickelte Technik ist mit einer großen Wärmespeicherkapazität versehen. Die Wärmepumpe wird so gesteuert, dass das Angebot von regenerativ erzeugtem Strom optimal genutzt wird. Durch den Einsatz von einfachen Verfahren und Techniken kann dieses Projekt für viele als Vorbild dienen.


24. Oktober 2013

"Altdorf hat noch einen großen Schritt zu gehen"

Abschlusspräsentation des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts Beitrag lesen


22. Oktober 2013

Braucht der Landkreis ein Energiekonzept?

Der Regionale Planungsverband hat es vor drei Monaten in Auftrag gegeben, viele Kommunen haben bereits eines erstellt – der Landkreis überlegt noch: Braucht man ein Energiekonzept, um die Energiewende zu meistern? Fest steht bislang nur, dass so ein Konzept erstmal viel Geld kosten würde – ob der Nutzen auch so hoch ist, daran zweifeln viele Kreisräte noch. In der Sitzung am Montag war ein mögliches Energiekonzept Thema. Dazu referierten Regionalmanager Florian Scholtis und Professor Dr. Petra Denk vom Institut für Systemische Energieberatung der Hochschule Landshut.

Hauptproblem bei einem derartigen Konzept ist die Frage nach den Zuständigkeitsbereichen. Welche Punkte soll der Landkreis ausarbeiten, damit sich sein Konzept nicht mit den Konzepten von Regionalem Planungsverband und Gemeinden doppelt? Regionalmanager Florian Scholtis sieht eine Betrachtung auf Landkreisebene jedenfalls als Chance – nicht als Konkurrenz. "Nur so kann man Schwerpunkte setzen und dafür sorgen, dass die Effekte nicht an den Gemeindegrenzen verpuffen", so seine Ansicht. Einig sind er und Hochschulprofessorin Dr. Petra Denk sich dahingehend, dass der Landkreis eine Mittlerfunktion zwischen dem Regionalen Planungsverband und den Landkreiskommunen einnehmen könne.???mboMehr dazu lesen Sie am Dienstag, 22. Oktober, in der Landauer Neuen Presse.