Kommunales Energieeffizienznetzwerk – erfolgreiches erstes Netzwerktreffen

Das erste Netzwerktreffen fand am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf an der Rott am 30.03.2017 statt.

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fand am 30.03.2017 das erste Netzwerktreffen der neun am kommunalen Energieeffizienznetzwerk teilnehmenden Kommunen am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut statt. Die teilnehmenden Kommunen sind die Gemeinde Ampfing, Markt Arnstorf, Gemeinde Aschheim, Gemeinde Buch am Erlbach, Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Gemeinde Kumhausen, Gemeinde Mengkofen, Markt Pilsting und Markt Reisbach. Der Netzwerkträger sowie energietechnischer Berater ist das Institut für Systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut.
Ziel des kommunalen Energieeffizienznetzwerks ist es innerhalb der dreijährigen Netzwerkarbeit einerseits von den Erfahrungen der anderen Kommunen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung zu profitieren und damit voneinander zu lernen. Andererseits sollen durch eine systematische Datenerfassung sowie Energieberatung zu den einzelnen Liegenschaften der Kommunen mögliche Energieeinsparmaßnahmen aufgezeigt und detailliert betrachtet werden. Auf Basis dieser Energieberatung sollen innerhalb der Projektlaufzeit möglichst viele Projekte umgesetzt und damit die Energiekosten reduziert und CO2-Emissionen eingespart werden.
Intention des ersten Netzwerktreffens war das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer sowie ein erster Austausch über Erfahrungen im Bereich Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung im kommunalen Bereich sowie hinsichtlich der  Zielsetzungen im Rahmen der Netzwerkarbeit. Zudem machte Frau Prof. Denk die Teilnehmer mit dem Ablauf der Netzwerkarbeit vertraut. Diese sieht zum einen vierteljährlich stattfindende Netzwerktreffen vor, deren Ziel es ist, sich gezielt mit gemeinsam definierten Themenschwerpunkten professionell auseinanderzusetzen. Zum anderen erfolgt eine individuelle, kommunenspezifische Energieberatung hinsichtlich der Energieeinsparung und Effizienzsteigerung in den kommunalen Liegenschaften sowie die detaillierte Untersuchung abgestimmter Schwerpunktprojekte und die kontinuierliche Umsetzungsbegleitung.
Die Kommunen erwarten sich von der dreijährigen Netzwerkarbeit vor allem das Aufzeigen konkreter energetischer Optimierungsmöglichkeiten mittels eines Maßnahmenplans sowie eine konkrete technisch-wirtschaftliche Beratung durch das ISE. Außerdem möchten sie sich über konkrete Projekte austauschen und von den Erfahrungen der anderen profitieren.
Der Tag wurde durch eine Führung am Technologiezentrum abgerundet und gegen 15.00h fuhren die teilnehmenden Kommunen positiv gestimmt nach Hause.

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