Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk Südbayern tagt in Feldkirchen-Westerham

Information zum Thema Energiecontrolling und Einführung eines Energiemanagementsystems als Basis für eine fortlaufende energetische Optimierung der kommunalen Liegenschaften im Energieeffizienz-Netzwerk Südbayern.

Im kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Südbayern haben sich die sechs Kommunen Feldkirchen-Westerham, Kolbermoor, Wasserburg, Neumarkt St. Veit, Pöcking und Germering und der Landkreis Mühldorf am Inn zusammengetan, um auf kommunaler Ebene Energie einzusparen und effizienter einzusetzen, sowie den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern. Im Netzwerk findet zusätzlich ein reger Erfahrungsaustausch unter den Kommunen statt. Ziel ist es, dadurch zunehmend unabhängig vom Energiemarkt zu werden, die Umwelt zu schonen und Kosten einzusparen.
Betreut werden die Kommunen einerseits durch die Bayernwerk Natur GmbH als Netzwerkmanager und andererseits durch das Institut für nachhaltige Energieversorgung (Rosenheim) sowie das Institut für Systemische Energieberatung (Landshut) als energietechnische Berater.
Am 20.02.2018 fand das zweite Treffen des Energieeffizienz-Netzwerks Südbayern statt. Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham lud als Gastgeber in ihr 2015 saniertes und erweitertes Rathaus ein, in dem die kommunalen Vertreter viele moderne energietechnische Aspekte betrachten konnten. Zentrales Thema des Netzwerktreffens war die „Einführung von Energiemanagementsystemen“ zur fortlaufenden energetischen Optimierung der kommunalen Liegenschaften. Hier liegen in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham bereits langjährige Erfahrungen vor. Frau Modlinger (Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Feldkirchen-Westerham) stellte daher neben den zahlreichen anderen Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz (z.B. Energetische Optimierung der Kläranlage) das Energiemanagementsystem sowie die Erfahrungen in der täglichen Nutzung der Gemeinde Feldkirchen-Westerham vor.
Ziel eines kommunalen Energiemanagements ist es ,die Wärme-/Strom- und Wasserverbräuche der kommunalen Gebäude zu überwachen und zu analysieren, um schließlich eine kontinuierliche energetische Optimierung an den kommunalen Liegenschaften, sei es durch Änderung des Nutzerverhaltens, Behebung von Schwachstellen und Mängeln oder gezielte Energieeffizienzmaßnahmen, zu erreichen .
Neben dem Praxisbeispiel der Gemeinde Feldkirchen-Westerham ist den Netzwerkteilnehmern von zwei Anbietern eine Softwarelösung für den Aufbau und die Durchführung eines kommunalen Energiemanagements vorgestellt worden.
Am Ende des Netzwerktreffens waren sich alle einig, dass ein regelmäßiges Energiecontrolling und damit die Einführung eines Energiemanagementsystems die Grundlage für die kontinuierliche energetische Optimierung der kommunalen Liegenschaften ist.

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