Fachtag: Wohnen+ in Niederbayern

02. Juni 2022
09:00 Uhr
- 14:00 Uhr
Raum: G007 (Audimax)

Vorstellung der Studie bewoHLa
Wenn Wissenschaft Wirklichkeit bereichert

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern und dem Katholischen Männerfürsorgeverein e. V. organisiert die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Landshut (Prof. Dr. Katrin Liel) den Fachtag "Wohnen+ in Niederbayern".

Termin: 02. Juni 2022

 

Um was geht es?


Die Gesetze sind vorhanden. Die Anträge fehlen.
Von Wohnungslosigkeit bedrohte und betroffene, oft ordnungsrechtlich untergebrachte Menschen haben nach Paragraf 67 ff.des zwölften Sozialgesetzbuches einen Anspruch auf persönliche Beratung und Unterstützung. Voraussetzung ist, dass besondere soziale Schwierigkeiten vorliegen, Selbsthilfe nicht möglich ist und zumindest eine Verschlechterung der Lebenssituation verhindert werden kann. Viele anspruchsberechtigte Menschen wissen jedoch nicht, dass sie diesen sozialhilferechtlichen Anspruch haben. Oder sie sind nicht in der Lage, diesen Anspruch zu verfolgen geschweige denn diesen durchzusetzen. Menschen in einem Wohnungsnotfall stellen in der Regel keine entsprechenden Anträge bei den zuständigen örtlichen Sozialhilfeträgern. Folglich werden auch keine Leistungen erbracht. Die von einer der schärfsten Formen von Armut betroffenen Menschen bleiben sich selbst überlassen, obwohl sie dringend auf die Unterstützung der Solidargemeinschaft angewiesen wären. In der Folge verharren sie in den Einrichtungen der ordnungsrechtlichen Unterbringung der Gemeinden oder werden an die nächstgrößere Kommune verwiesen.

Wir können Wohnungsnotfällen lösungsorientiert begegnen.
Die Verweildauer in ordnungsrechtlicher Unterbringung kann verkürzt, das Eintreten der Wohnungslosigkeit in vielen Fällen verhindert werden, wenn das Schnittstellenmanagement zwischen ordnungsrechtlich unterbringender Gemeinde, örtlichem Sozialhilfeträger und freier Wohlfahrtspflege gelingt.

Ziele der Fachveranstaltung

In Niederbayern werden aktuell, zu großen Teilen finanziert über den Aktionsplan „Hilfe bei Obdachlosigkeit“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, u.a. im Landkreis Landshut sowie der kreisfreien Stadt Landshut in Kooperation mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein München e.V. der tatsächliche Bedarf an strukturellen Hilfestrukturen beschrieben und vorangebracht. Eine wissenschaftliche Studie der Hochschule Landshut liefert hierfür mit einer regionalen Bedarfsanalyse zur Wohnungsnotfallhilfe (Studie bewoHLa) einen zentralen und wichtigen Bestandteil - dieser soll nun vorgestellt und für eine lösungsorientierte Etablierung notwendiger Strukturen genutzt werden.


An wen richtet sich die Fachveranstaltung?

  • Kommunale Mandats- und Verantwortungsträger / innen (Kreis-, Land- und Stadträte / rätinnen, Bürgermeister / innen)
  • Mitarbeitende und Führungskräfte aus Ordnungsämtern und kommunalen Sozialverwaltungen
  • Mitarbeitende und Führungskräfte aus der Wohnungsnotfallhilfe, dem psychiatrischen Versorgungssystem sowie der Sucht- und Drogenhilfe
  • Studierende und Lehrende der Sozialen Arbeit und der Sozialwissenschaften


 Den Veranstaltungsflyer finden Sie HIER.

Informationen zum Datenschutz

Verantwortlich für die Verarbeitung dieser Daten ist die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, Am Lurzenhof 1, 84036 Landshut, Tel. +49 (0)871-506-0, Fax  +49 (0)871 -506506 E-Mail: info(at)haw-landshut.de.

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Personenbezogene Daten können zur Organisation des Fachtags auch an den Kooperationspartner „Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern“ und dem „Katholischen Männerfürsorgeverein e. V.“ weitergegeben werden.
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