Start der Arbeitsgruppe „Schutzkonzept“ an der Fakultät Soziale Arbeit

Im Rahmen der Zielvereinbarungen zwischen der Hochschulleitung und der Fakultät Soziale Arbeit wurden drei AGs gegründet, in denen Personen aus allen Status-gruppen (Studierende, wiss. Mitarbeiter*innen, Verwaltungskräfte, Lehrende) mitarbeiten.

In den AGs geht es um die thematischen Schwerpunkte: Digitalisierung, Gleichstel-lung sowie Schutzkonzept. Die Arbeit der AGs wird von der Soziologin Steffi Engel-hardt unterstützt. Anfang Oktober traf sich die AG „Schutzkonzept“ unter der Leitung von Prof. Dr. Mechthild Wolff zum ersten Mal, um sich über die Ziele und das Vor-gehen in der AG auszutauschen.

Grundsätzliches Ziel der AG „Schutzkonzept“ an der Fakultät Soziale Arbeit ist es, sich mit dem Thema „Macht“ auf allen Ebenen kritisch auseinanderzusetzen und danach zu fragen, wo Macht anfängt, wie sie entstehen kann und wann sie auch missbraucht werden kann. Letztlich will die AG in einem offenen und partizipativen Prozess an der Fakultät Maßnahmen entwickeln, um Machtmissbrauch an der Fa-kultät auszuschließen. Fernziel ist es, dadurch die Beratungs- und Betreuungsqua-lität zu verbessern und die Fakultät in einem partizipativen Organisationsentwick-lungsprozesse fachlich voranzubringen. 

In der Praxis Sozialer Arbeit werden immer verstärkter Schutzkonzepte gefordert, um machtmissbräuchliche Dynamiken zwischen Fachkräften und Adressat*innen So-zialer Arbeit zunächst zu reflektieren und zu analysieren, um daraus dann partizipa-tiv Maßnahmen der Prävention, Intervention und Aufarbeitung zu entwickeln. Die Fakultät sieht es als geboten an, hier selbst aktiv zu werden, um die Anforderungen und Standards, der sich die Praxis Sozialer Arbeit vermehrt stellen muss, selbst auch einzulösen. 
          
Die AG plant dazu Workshops und Veranstaltungen an der Fakultät. In einem ers-ten Schritt soll eine Online-Befragung in allen Statusgruppen umgesetzt werden, um ein breites Bild davon zu bekommen, welche Erfahrungen alle Personen an der Fakultät dazu haben. Gefragt werden soll danach, wann sich Personen in ihren persönlichen Rechten beeinträchtig sehen. Die Befragung wird derzeit von Steffi Engelhardt konzipiert. Das nächste Zusammentreffen der AG wird am 24. November 2020 um 16:30 Uhr stattfinden. Wer noch mitarbeiten möchte, kann sich bei Steffi Engelhardt melden: steffi.engelhardt@haw-landshut.de.

Ebenso sind Studierende herzlich zu den digitalen Treffen eingeladen, sie können sich bei der Vertreterin der STUV, Anna-Maria Steininger (s-astei3@haw-landshut.de), melden.   
Bis Ende Oktober startet auch die AG Gleichstellung, geleitet von Prof. Dr. Barbara Thiessen sowie die AG Digitalisierung, unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Küh-beck.