Labor für Additive Fertigung

Leitung: Prof. Dr. Norbert Babel
Raum: C1 28 & J0 22

Das Labor für additive Fertigung, kurz LaF, wurde 2013 gegründet und seitdem konsequent, mit großer Unterstützung der Hochschulleitung, auf- und ausgebaut. Inzwischen stehen vier verschiedene 3D-Drucker auf FFF-Basis, mit unterschiedlichen Bauraumgrößen und druckbaren Materialien, sowie ein Multijetdrucker, ein Pulverdrucker auf SLS-Basis (Selective Laser Sintern) und ein LFS-Drucker (Stereolithographie-System) zur Verfügung.

Mit den Einrichtungen des Labors ist es möglich den gesamten Prozess des Reverse Engineering, vom Scannen, über die Datenverarbeitung, bis zum 3D-Druck darzustellen. Diese werden fakultätsübergreifend von Studenten der gesamten Hochschule für Projekte, Bachelor- und Masterarbeiten sowie für Forschungsvorhaben mit dem Ziel genutzt, dass die Studenten die Möglichkeiten und Grenzen der additiven Fertigung in der praktischen Anwendung erlernen und erfahren, um den ganzen Prozess des Design of Additive Manufacturing (3D-druckgerechten Konstruktion, Topologieoptimierung usw.) zu verstehen.
3D-Druckerausstattung:

3D-Großraumdrucker der Firma Builder (NL) vom Typ Builder Extrem 2000 mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 700 x 700 x 1820 mm auf Basis des Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens für verschiedenste Werkstoffe vorrangig PLA (Polylactide).
Genauigkeit: 0,2 – 0,3 mm

3D-Drucker der Firma Stratasys Typ: Objet 30 für sehr feine Strukturen mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 294 x 192 x 148 mm auf Basis des Multijet Modeling (MJM) Verfahrens für verschiedene photopolymere Kunststoffe Genauigkeit:0.05 - 0,1 mm

3D-Drucker der Firma Formlabs, Typ Form 3 Desktop für sehr feine Strukturen mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 145 x 145 x 185 mm auf Basis der Stereolithographie (LFS) Verfahrens für verschiedenste photopolymere Kunststoffe. Genauigkeit: 0.025 - 0,3 mm

 

3D-Drucker mit zwei Extrudern der Firma BCN3D, Modell sigmaX mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 420 x 297 x 210 mm auf Basis des Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens für verschiedenste Werkstoffe vorrangig PLA (Polylactide). Genauigkeit: 0.1 - 0,3 mm

3D-Drucker der Firma Sintratec (CH) vom Typ Sintratec S1 zum Herstellen von Teilen aus Kunststoffpulver (Polyamid 12) auf Basis des Lasersinterns (SLS) Verfahrens mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 130 x 130 x 180 mm. Z-Auflösung 0.1 mm

 

 

 

Scanner-Ausstattung
Transportabler Scannerarbeitsplatz mit
- Hightech-Fotoapparat für das Photogrammetrieverfahren
- mit spezieller schattenfreier Ausleuchtung
Transportabler Scannerarbeitsplatz mit
- Microsoft Kinectbox für 3D-Scanning über Infrarotlaser und –kamera System
Transportabler Scannerarbeitsplatz mit
- David 3D Scanner vom Typ Structured Light Scanner SLS-2
3D-Handlaserscanner
- Hochleistungs 3D-Hand-Scanner, Modell REVscan der Firma Creaform
- Software Rapidform XOR SP1 für die Scanbearbeitung und Flächenrückführung
3D-Scanner: Shining 3D EinScan-Pro 3D inklusive Color Pack, Drehteller und Stativ
- Scanner mit verschiedenen Scanfunktionenmit einer Genauigkeit
  von 0.03 mm und bis zu Objektgrößen von 4 m
3D-Handlaserscanner
- Hochleistungs 3D-Hand-Scanner, Modell Typ GO SCAN SPARK der Firma Creaform
- Software VXinspect und VXmodel für die Scanbearbeitung und Flächenrückführung

Rechner-Ausstattung
2x Fujitsu Celsius M740 mit:
    - Prozessor: Xeon E5-1620v3
    - 16 GB RAM DDR4
    - Nvidia Quadro K620 bzw. Nvidia GeForce GTX 960
    - SSD Festplatte 512GB
    - Samsung UE40JU6550, 40 Zoll, Curved Display, 4K-Auflösung (3840 × 2160), 60 Hz
    - 3D Space Mouse Pro

5x Fujistu Celsius W420 mit
    - Prozessor: Intel Core i7
    - 16GB RAM DDR2
    - Nvidia Quadro K600 mit 1GB RAM
    - SSD Festplatte 256 GB
    - Je zwei Dell U2715H, 27 Zoll, IPS Panel, farbkalibriert, QHD-Auflösung (2.560 x 1.440)
    - 3D Space Mouse Pro

1x FEM Workstation Lenovo P900
- 2 x Intel Xeon E5-2640 Prozessoren (16 echte Kerne, 2,6 GHz)
- 64 GB RAM, 512 GB SSD, 2TB im RAID 1-Verbund
- Nvidia Quadro K2200 (4 GB)