Labore

CAx-Labor

 

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Norbert Babel
Herr Dipl.-Ing. (FH) Florian Federmann
Herr Dipl.-Ing. (FH) Peter Roidner
Herr Wolfgang Schmid

Raum: C1 28

2 PC-Arbeitsplätze:

  •     Fujitsu Celsius M740
  •     Prozessor: Xeon E5-1620v3
  •     16 GB RAM DDR4
  •     Nvidia Quadro K620 bzw. Nvidia GeForce GTX 960
  •     SSD Festplatte 512GB
  •     Samsung UE40JU6550, 40 Zoll, Curved Display, 4K-Auflösung (3840 × 2160), 60 Hz
  •     3D Space Mouse Pro

5 PC-Arbeitsplätze mit Doppelbildschirm:

  •     Fujistu Celsius W420
  •     Prozessor: Intel Core i7
  •     16GB RAM DDR2
  •     Nvidia Quadro K600 mit 1GB RAM
  •     SSD Festplatte 256 GB
  •     Je zwei Dell U2715H, 27 Zoll, IPS Panel, farbkalibriert, QHD-Auflösung (2.560 x 1.440)
  •     3D Space Mouse Pro

Ein Arbeitsplatz:

  •     Antibakterieller und waschbarer Tastatur und Maus

Alle Arbeitsplätze sind ausgestattet mit:

  •     Tische: Hammerbacher HB-XDSM
  •     Elektrisch höhenverstellbar: Höhe 64 bis 127cm, 4-fach Memory-Funktion
  •     Nutzlast: 80 kg dynamisch, 120 kg statisch
  •     Topstar „Sitness“ Büro-Stühle und Hocker für dynamisches Sitzen zur Stärkung der Rückenmuskulatur
  •     Akustik Designelemente

Die Arbeitsplätze können durch elektrisch verstellbare Arbeitstische im Sitzen oder Stehen auf jede beliebige Körpergröße individuell eingestellt werden und bieten so, besonders bei längerem Arbeiten, die Möglichkeit eine jederzeit veränderbare Position einzunehmen.

Raum: TI 022
Transportabler Scannerarbeitsplatz mit

  • Hightech-Fotoapparat für das Photogrammetrieverfahren
  • mit spezieller schattenfreier Ausleuchtung

Transportabler Scannerarbeitsplatz mit

  • Microsoft Kinectbox für 3D-Scanning über Infrarotlaser und –kamera System

Transportabler Scannerarbeitsplatz mit

  • David 3D Scanner vom Typ Structured Light Scanner SLS-2

3D-Handlaserscanner

  • Hochleistungs 3D-Hand-Scanner, Modell REVscan der Firma Creaform
  • Software Rapidform XOR SP1 für die Scanbearbeitung und Flächenrückführung

3D-Scanner: EinScan-Pro

  • Handheld Scanner mit verschiedenen Scanmethoden bis zu einer Genauigkeit von 0,03 mm bis zu Objektgrößen von 4 m

3D-Druckerausstattung

  • 3D-Drucker der Firma Stratasys vom Typ Fortus 250 mc mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 250 x 250 x 300 mm und entsprechender Software für die Erzeugung von Rapid Prototyping-Modellen aus ABS+ auf Basis des Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens
  • 3D-Drucker der Firma Leapfrog vom Typ Creatr XL mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 230 x 270 x 600 mm und entsprechender Software auf Basis des Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens mit dem verschiedenste Werkstoffe wie z. B. PLA, PVA, Nylon und Laybrick gedruckt werden können
  • 3D-Drucker der Firma Stratasys vom Typ Polyjet: Objet 30 für sehr feine Strukturen mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 294 x 192 x 148 mm auf Basis des Multijet Modeling (MJM) Verfahrens
  • 3D-Drucker der Firma Sintratec (CH) vom Typ Sintratec S1 zum Herstellen von Teilen aus Kunststoffpulver (Polyamide 12) auf Basis des Lasersinterns (SL) Verfahrens mit einem Bauraum (X, Y, Z) von 130 x 130 x 180 mm. Z-Auflösung 0,1 mm.
  • 3-D-Großraumdrucker der Firma Builder (NL) vom Typ Builder Extrem 2000 mit einem Bauraum
    (X, Y, Z) von 700 x 700 x 1820 mm auf Basis des Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahrens für verschiedenste Werkstoffe, vorrangig PLA.


1 PC-Arbeitsplatz:

  • FEM Workstation:
    • FEM Workstation Lenovo P900
    • 2 x Intel Xeon E5-2640 Prozessoren (16 echte Kerne, 2,6 GHz),
    • 64 GM RAM,512 GB SSD, 2TB im RAID 1-Verbund
    • Nvidia Quadro K2200 (4GB)

Labor Produktionssystematik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Sven Roeren

Raum: J0 22

Ziele und Ausstattung:

Die Abbildung der Planungslandschaft eines produzierenden Unternehmens steht im Vordergrund der Laborarbeit.

Es sollen realistische Einblicke in das Tagesgeschäft eines Industrieunternehmens hinsichtlich der Planung zur Abarbeitung von Fertigungsaufträgen gegeben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei in der auftragsbezogenen Fertigung mit hoher Variantenvielfalt und mittlerer technologischer Komplexität der Fertigungsprozesse.

Es ist an zehn Rechnerarbeitsplätzen eine spezielle Planungssoftware (S4P) installiert, die es ermöglicht, in Echtzeit die Produktionsprozesse eines Unternehmens abzubilden und in Priorisierung und Reihenfolgeplanung einzugreifen sowie deren Auswirkung zu erkennen und zu bewerten.

Labor Strömungsmechanik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Tim Rödiger

Raum: J0 23

Ausstattung:

Das Labor Strömungsmechanik bietet verschiedene Prüfstände für die Untersuchung strömungsmechanischer Phänomene mit Hilfe anwendungsnaher Methoden der Strömungsversuchs- und Messtechnik.

Laborwindkanal in Eiffel-Bauweise:

  • optisch zugängliche Messkammer mit einem Querschnitt von 305 × 305 mm2
  • max. Geschwindigkeit U=40 m/s bei einer Antriebsleistung von 5,6 kW
  • Flügelsegment mit Druckanbohrungen zur Bestimmung von Auftriebs- und Widerstandskräften
  • Vielfachmanometer zur Visualisierung von Druckverteilungen
  • Drei-Komponenten-Waage  zur Ermittlung der Auftriebs- und Widerstandsbeiwerte ca , cw
  • Nachlaufmessung mit traversierbarer Pitotsonde, Geschwindigkeitsbestimmung mittels Prandtlsonde
    In Vorbereitung:
  • Hörbarmachung  von Grenzschichtphänomenen (laminar-turbulenter Umschlag;  Ablösung) mit Hilfe einer akustischen CTA-Brücke
  • Vielfachdruckscannermodul (Scanivalve) zur quantitativen Druckverteilungsmessung
  • Strömungsvisualisierung mittels Rauchsonde und Laserlichtschnittverfahren

 

Demonstrator Gebäudeausrüstung: Prüfstand zur Darstellung verlustbehafteter Rohrströmungen

  • Druckverlustmessungen an Rohrsegmenten, Mehrfachkrümmern und Heizkörpern
  • Bestimmung von Druckverlustbeiwerten
  • Teststand für Heizungspumpen

 

Kennfeldmessung eines Axialgebläses

  • Leistungsabhängige Durchflussbestimmung mittels Blendenmessung

Labor Werkstofftechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Holger Saage

Raum: F0 01

Ausstattung:

1 servohydraulische Prüfmaschine, 1 statische Prüfmaschine, 1 Lichtmikroskop, 1 Kerbschlagbiegeprüfeinrichtung, 3 verschiedene Härteprüfeinrichtungen, Ultraschallprüfgeräte, Probenvorbereitung (Schleifen und Polieren)

7 Laborarbeitsplätze für Werkstofftechnik:

  • Probenvorbereitung
  • Prüfung unter wechselnder Beanspruchung
  • Prüfung unter (quasi-) statischer Beanspruchung
  • Härteprüfung von metallischen Werkstoffen
  • Untersuchung des Gefüges mittels Lichtmikroskopie; Auswertung der Aufnahmen mittels quantitativer Bildanalyseverfahren
  • Untersuchungen von Defekten mittels Ultraschallmesstechnik
  • Kerbschlagbiegetests

Es können gleichzeitig bis zu 15 Studenten das Praktikum Werkstofftechnik durchführen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Werkzeugmaschinen

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Wolfgang Reimann

Raum:H0 43

Ausstattung:

  • Werkzeugvoreinstellgerät  Zoller V410
  • Werkzeug-Schrumpfgerät  Kelch
  • Vorrichtungsbaukasten  Halder
  • Drehmaschine Gildemeister  NEF CT 400
  • Fräsmaschine Mikron HSM 700
  • Presse Laufer RPS 100
  • Winkelnormal Johann Fischer 500 x 300
  • Kreisformtest Rhenishaw
  • 2 Koordinaten Messplattform Kistler
  • 3 Koordinaten Messplattform Kistler
  • Rauhigkeitsmessgerät Mitutoyo
  • Leitsystem  Dlog
  • CAD-CAM System GIBcam
  • Konsol-Fräsmaschinengestell für Steifigkeitsmessungen
  • 6-Achs Roboter als Anschauungsmodell  Kuka 161/15

In dem Labor wird das Ingenieurtechnische Praktikum Werkzeugmaschinen und das Praktikum Spanende Fertigung angeboten:

Versuche Spanende Fertigung:

  • Messen der Spannungskräfte
  • Schnittparameter, Oberflächen, Spanformen
  • Verschleißmessungen
  • Programmierung
  • CAD-CAM Kopplung

Versuche Werkzeugmaschinen:

  • Maschinensteifigkeit
  • Maschinenabnahme nach DIN
  • Positioniergenauigkeit
  • Programmierung
  • Kreisformtest

Labor Physikalische Analytik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Holger Saage
Frau Dipl.-Ing. (univ.) Ursula Smolorz

Raum: J0 11

Ausstattung:

Diverse Sägen für die Probenahme und -vorbereitung; Aggregat zum Warmeinbetten, Schleif- und Poliertische, zwei Lichtmikroskope, Rasterelektronenmikroskop mit EDX Analyseeinheit, zwei Auswerterechner.

Sechs Laborarbeitsplätze für Rasterelektronenmikroskopie:

  • Probennahme und Probenvorbereitung
  • Einbetten in unterschiedliche Einbettmittel
  • Erstellung eines metallographischen Schliffs
  • Untersuchung des Gefüges mittels Lichtmikroskopie
  • Rasterelektronenmikroskopische Analyse
  • Auswertung der Aufnahmen mittels quantitativer Bildanalyseverfahren

Es können gleichzeitig bis zu sechs Studenten das Ingenieurtechnische Praktikum Rasterelektronenmikroskopie (Bachelorstudiengänge, 4. Semester) durchführen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Network Computing

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Detlev Maurer

Raum: LS 111

Ausstattung:

Ein Parallelrechner bestehend aus 13 Doppelprozessor-PCs

  • 13 Doppelprozessor-PCs
  • Parallel Betriebssystem Quantian
  • CAE Anwendungssoftware (OpenFoam)

Die Anlage wird zur Forschung und Entwicklung sowie für Kooperationen mit der Industrie genutzt.

Labor Messtechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Franz Prexler
Herr Wolfgang Schmid

Raum: F0 04

Ausstattung:

Acht unabhängig zu benutzende Laborarbeitsplätze für Grundlagen der Messtechnik im Maschinenbau:

  • Längen- Winkel- und Rauheitsmessung
  • Wärmetechnische Messungen
  • Luftschallmessung auf Rollenprüfstand
  • Drehzahl- und Schwingungsmessung v(t), a(t), etc.
  • Messung mechanischer Größen wie E-Modul und G-Modul mittels DMS
  • Verformungsmessung mittels DMS
  • Verformungsmessung mit Vielstellenmessgerät
  • Spannungsoptik zur Kerbwirkung in der Festigkeit
  • Reibungszahlprüfstand zur Bestimmung von Gleitreibungszahlen
  • 3D-Messmaschine zur Erfassung der Gestaltabweichungen
  • Wirkungsgradmessung an einem Antrieb

Es können gleichzeitig bis zu 27 Studierende das Praktikum Messtechnik im Maschinenbau durchführen.

Labor Leichtbaumechanik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Otto Huber
Herr Dipl.-Ing. (FH) Peter Roidner

Raum: H0 45

Ausstattung:

Es stehen sechs Laborarbeitsplätze für Versuche aus dem Fachgebiet Leichtbaumechanik zur Verfügung. Gleichzeitig können bis zu zwölf Studierende (4. Semester Bachelorstudiengang) das Ingenieurtechnische Praktikum Leichtbaumechanik durchführen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Leichtbaukonstruktion

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Otto Huber

Raum: L0 01

Ausstattung:

Sechs Laborarbeitsplätze stehen für Versuche aus den Fachgebieten experimentelle Mechanik, Werkstoff- und Bauteilprüfung sowie Leichtbaukonstruktion zur Verfügung. Es können gleichzeitig bis zu zwölf Studenten (Masterstudiengang) das Praktikum Experimentelle Mechanik durchführen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Klebtechnik und Verbundwerkstoffe

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Karl Reiling

Frau Dipl.-Ing. (univ.) Ursula Smolorz

Raum: H0 42

Das Labor ist in Anlehnung an die DVS-Richtlinie für klebtechnische Ausbildungsstätten eingerichtet. Die Richtlinien des Luftfahrtbundesamtes zur Einrichtung von Faserverbundfertigungsräumen sowie Richtlinien der Berufsgenossenschaften und der Landesunfallkassen zum Umgang mit Gefahrstoffen sind berücksichtigt.

Es können gleichzeitig bis zu 12 Studenten das Praktikum „Klebtechnik und Verbundwerkstoffe“ oder „Einführung Composites“ bei Betreuung durch zwei fachlich ausgebildete Personen durchführen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Leichtbauwerkstoffe

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Hubert Klaus

Raum: HK 003

Ausstattung:

Die technische Ausstattung des Labors Leichtbauwerkstoffe ist auf die Ermittlung des Materialverhaltens unterschiedlichster Leichtbauwerkstoffe von Hochtemperaturwerkstoffen über zellulare Werkstoffe bis hin zu Faserverbundwerkstoffen ausgerichtet.

Im Wesentlichen umfasst die Ausstattung aktuell

  • Hochtemperaturofen für die Untersuchung des LCF, HCF und thermomechanischen Ermüdungsverhaltens bis 1200°C
  • Prüfrahmen für die Messung des Hysterese- und Dämpfungsverhalten der Werkstoffe
  • „tension/torsion“ Prüfmaschine zur Untersuchung der zyklischen Festigkeit der Leichtbauwerkstoffe bei komplexen Spannungszuständen
  • Infrarotkamera zur zerstörungsfreien Prüfung im laufenden Versuch

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kompetenzzentrums Leichtbau.

Labor Steuerungs- und Regelungstechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Marcus Jautze
Herr Martin Schalk (Fakultät ET/WI)

Raum: F0 18

Ausstattung:

Die Ausstattung des Labors Steuerungs- und Regelungstechnik deckt die drei Teilgebiete Robotik, Steuerungs- und Regelungstechnik ab.

Für das Teilgebiet Robotik stehen zwei Robotersysteme der Firma Mitsubishi zur Verfügung. Das System RV-M1 dient zur Erlernung der Roboter­pro­grammierung mittels Teaching-Box, der Erstellung und der Simulation von Roboter-Programmen und der Erprobung an realen Versuchsobjekten. Das Robotersystem RV-E2 ist mit einer Bildverarbeitung gekoppelt, welche die automatische Erkennung von Objekten, die dynamische Sollwertvorgabe an das Robotersystem mit der entsprechenden Ausführung des Bewegungsablaufes ermöglicht. Als Demonstrationsversuch werden verschiedene geometrische Formen erkannt und in Magazinbehälter durch das Robotersystem sortiert.

Für das Gebiet Steuerungstechnik stehen insgesamt drei SPS-Anlagen zur Verfügung. Eine Anlage dient hierbei zum Erlernen der SPS-Programmier­sprachen anhand von einfachen Demonstratoren. Die erlernten Kennt­nisse können an einer Miniatur­ferti­gungsanlage der Firma Festo Didactic mit insgesamt zwei SPS-Steuerungen vertieft werden. Hierbei ist eine Anlagensteuerung für das Handling und das Sortieren von Modell-Werk­stücken zu konzipieren und umzusetzen.

Zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen im Gebiet der Regelungstechnik stehen eine stationäre und eine mobile dSpace Anlage (Autobox) zur Verfügung. Mit Hilfe von Matlab/ Simulink und der durchgängigen dSpace Toolkette ist ein modellbasier­ter Reglerentwurf mit den Teilschritten Modellierung und Validierung der Regel­strecke, Reglerentwurf/-synthese und Validierung des geschlossenen Regelkreises möglich. Zur Ansteuerung von Aktoren und dem Einlesen von Sensoren steht eine RapidPro-Einheit, ebenfalls von der Firma dSpace bereit. Komplettiert wird die Ausstattung durch ein Dreifachpendel, mit dem komplexe nichtlineare Regelalgorithmen konzipiert und erprobt werden können.

Labor Angewandte Physik

Verantwortlich:

Frau Prof. Dr. Barbara Höling
Herr Wolfgang Schmid

Raum: BS 103/4

Ausstattung:

Vorrichtungen zur Messung physikalisch-technischer Größen aus der Mechanik, der Akustik, der Elektrizi­tätslehre, des Magnetismus, der Optik und der Atom­physik

8 Laborarbeitsplätze für Messaufgaben auf den Gebieten Schwingungen, Wellen und Strahlung :

  • Schallgeschwindigkeit in Gasen und Metallen (Kundtsches Rohr)
  • Temperaturstrahlung Schwarzer Körper, Emissions­vermögen, Lambertsches Strahlungsgesetz
  • Ultraschall-Werkstoffprüfung
  • Schallgeschwindigkeit in Flüssigkeiten
  • Schallbeugung an Hindernissen
  • Strahlung von Gasen, Prismenspektrometer
  • Massenträgheitsmomente starrer Körper, Steiner­scher Satz
  • freie, gedämpfte und erzwungene Schwingungen eines Drehpendels, Resonanzkurve, chaotisches Verhalten

Gleichzeitig können bis zu 14 Studierende das Praktikum Angewandte Physik durchführen. Weiterhin sind spezielle Messaufgaben für Abschlussarbeiten möglich.

Labor Fahrzeugtechnik

Verantwortlich:

Prof.Dr.-Ing. Christian Koletzko

Raum: H0 24

Ausstattung:

  • Zehn unabhängig zu benutzende Laborarbeitsplätze für Personenkraftwagen, leichte Nutzfahrzeuge und Zweiradfahrzeuge inkl. Laborauswerteraum (mit mehreren Rechneranlagen) und zusätzlich zwei Seminarräumen
  • Laborgröße:  21 m x 20 m mit Hallenlaufkran ( 5 To Traglast) und  Wandkran
  • Fahrzeuggrube mit hydraulischem Wagenheber: 11 m Länge
  • Viersäulen-Hebebühne mit zusätzlich integriertem hydraulischen Wagenheber
  • Steifigkeits-Aufspannplatte:  Größe 5 m x 2 m

Nutzung nachfolgender Prüfstände:

  • Schenck-Fahrleistungsprüfstand (auch geeignet für Allradfahrzeuge) mit Kraftstoffmessvorrichtung (Mess-System: Geschwindigkeit, Raddrehzahl, Radschlupf, Kraftstoffverbrauch, Motordrehzahl, Antriebskräfte, Antriebs-leistungen) geeignet für Motorleistungen bis 500 kW, inkl. Kühlvorrichtungen.
  • Schenck-Rollenbremsprüfstand mit schreibendem Mess-System (Aufzeichnung: Reifen-Bremskräfte, Bremspedalkräfte)
  • Fahrwerks-Kinematikprüfstand (Messgrößen: Spurweite, Radsturz, Radstand, Rad-Vorspur, Rad-Spreizung, Rad-Nachlauf, Momentanzentrum/ Wankzentrum (berechenbar))
  • Fahrwerks-Elastokinematikprüfstand (Messgrößen: Elastospurweite, Elastosturz, Elastovorspur in Abhängigkeit der Seiten- und Längskräfte (Seitenkraftlenken und Längskraftlenken))
  • Schwerpunktsprüfstand mit Radlastwaagen, auch zur Ermittlung der Lastverteilung mit Hallenkran zwecks Bestimmung der Schwerpunktshöhe
  • Karosserie-Steifigkeitsprüfstand (statisch) mit einer Vielzahl von Messaufnehmern: Durchbiegung/Verwindung/Heckabsenkung
  • Außenfahr-Versuchsprüfstände: Fahrleistungen, Kraftstoffverbrauch, Bremsstabilität, Querdynamik mit Bestimmung von:
  • Fahrleistungen/Bremsen: Messgrößen: Fahrzeit, Wegstrecke, Geschwindigkeit, Beschleunigung/Verzögerung, Kraftstoffverbrauch
  • Querdynamik: Eigenlenkverhalten (charakteristische Geschwindigkeit, Eigenlenkgradient (EG-Gradient) und Eigenlenkkriterium (SAE)

Anmerkung: Sechs Versuchsfahrzeuge (inkl. Lkw) sind mit einer Straßenzulassung ausgerüstet.

Labor Energie- und Umwelttechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Josef Hofmann

Raum: F0 29

Ausstattung:

Fünf unabhängig zu benutzende Laborarbeitsplätze für Gruppen zu je zwei Studierenden.

Fünf PC-Arbeitsplätze mit Internetanbindung und teilweiser PC-Anbindung der Messplätze.

Sechs Praktikumsversuche:

  • Photovoltaik- und Brennstoffzellenmessplatz zur Ermittlung von Strom-Spannungskennlinien und Leistung sowie zur Beurteilung von Unterschieden bei kristallinen und amorphen Solarzellen  und bei PEM- und Methanol-Brennstoffzellen

  • Kalorimetrische Ermittlung von Heiz- und Brennwerten bei festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen mittels Bomben- und Glasmantel-Kalorimeter

  • Ermittlung der Wirkungsgrade eines Sonnenkollektors bei unterschiedlichen Temperaturniveaus eines Wasserspeichers sowie Ermittlung des Temperaturverhaltens von Absorbern mit unterschiedlicher Beschichtung

  • Ermittlung der mechanischen Leistung und elektrischen Leistung eines Glasmantel-Stirling-Motors sowie Bestimmung der mechanischen Arbeit mittels Messung des Druck-Volumen- (pV)-Kreisprozesses

  • Herstellung von Biodiesel und Glycerin durch Umesterung von Pflanzenöl mittels Methanol

  • Reinigung von Rauchgasen (Inhaltsstoffe: Chlorwasserstoff oder Schwefeldioxid) durch Absorption in einer wässrigen Calciumhydroxid-Lösung

Labor Fluidtechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Tim Rödiger

Raum: J0 29

Ausstattung:

  • Fünf unabhängig zu benutzende Laborarbeitsplätze, davon drei Hydraulik- und zwei Pneumatik-Prüfstände flexibel für unterschiedliche Versuchsaufbauten nutzbar. 
  • Auswerteraum mit fünf Computern.
  • Simulationssoftware für Hydraulik- und Pneumatik-Schaltungen zur Prüfung und Ermittlung der zu messenden Größen vor dem jeweiligen Versuchsaufbau.
  • Aufbau eines hydrostatischen Getriebes (z.B. mit Konstant- oder verstellbaren Hydromaschinen, 4/3-Wege-Ventil und verstellbarer Messblende); Messungen der Drücke, Volumenströme, Drehzahlen und Drehmomente. Bestimmung von hydraulisch-mechanischem und volumetrischem Wirkungsgrad. 
  • Elektrohydraulik (Differentialzylinderschaltung mit Geschwindigkeitssteuerung über diverse Signal- und Stellglieder; z.B. Drosselrückschlag- und 4/3-Wege-Ventile sowie Sperrblock. Messung der Drücke, Volumenströme im Stillstand und bei Beschleunigung des Hydraulikzylinders; Funktionsdiagramme.
  • Proportionalhydraulik: Bestimmung von Ventilkennlinien (z.B. Hub-Nennstrom, Volumenstrom-Nennstrom) für diverse Stetigventile inkl. Hystereseermittlung; Variation der Rampenfunktionen und Positionssensor-Typen. Messung der Magnetströme, Ventilhübe, Drücke, Volumenströme.
  • Elektropneumatik: z.B. Aufbau von Nfz-Bremssystemen, Folgesteuerungen etc.

Labor Nutzfahrzeugtechnik

Verantwortlich:

Herr Prof. Dr. Ralph Pütz
Herr Hans Lehner
Herr Franz Breuher

Raum: NR 001 (Nutzfahrzeug- und Robotikhalle)

Ausstattung:

  • Rollen-Bremsenprüfstand; inkl. Schwerpunktsprüfstand (Lastverteilung)
  • Arbeitsgrube mit 2 Portal-Grubenhebern
  • 6 Radgreifer (inkl. Schaltpult mit Fernbedienung); anwendbar für alle Arten von Nutzfahrzeugen
  • Laser-Achsmessanlage (Kinematikuntersuchungen)
  • Universal-Diagnosegeräte auf PC-Basis mit Zubehör (AU, OBD) für alle Arten von Nutzfahrzeugen sowie weitere umfangreiche Truck&Bus-Diagnosesysteme
  • Modernste mobile Emissions-Messtechnik (für NO, NO2, CO, CO2, THC; PM, PN) und Flow Meter etc.
  • Endoskop (für innere Untersuchungen von Bremsen, Motoren etc.)
  • Batteriesimulator (für Elektromobilitätsprojekte)
  • Schallpegelmessgerät
  • Kraftstoffverbrauchsuntersuchungen im Außenfahrversuch (z.B. nach SORT-Methode)
  • Fahrleistungsüberprüfung, Fahrdynamik- und Bremsstabilitätsuntersuchungen im Außenfahrversuch