Gebärdensprache lehren: Vom Unterrichten einer ungewöhnlichen Fremdsprache

Zu Semesterbeginn kamen alle Lehrkräfte des Studienganges Gebärdensprachdolmetschen zusammen, um sich mit Fragen der Didaktik und Methodik des Gebärdensprachunterrichts auszutauschen.

Im Studiengang Gebärdensprachdolmetschen, der im kommenden Wintersemester mit einer zweiten Gruppe Studierender startet, werden sechs Lehrkräfte für Deutsche Gebärdensprache für den Sprachunterricht verantwortlich sein. Um Unterrichtsinhalte und Lernziele aufeinander abzustimmen, wurde mit Unterstützung von Margit Hillenmeyer vom Bayerischen Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung in eintägiger Workshop durchgeführt. Allein im ersten Semester umfasst die Sprachpraxis 12 Semesterwochenstunden, im dritten Semester sind es sogar 14 SWS.

Die Gebärdensprachdozentinnen waren mit Eifer dabei. „Der Workshop hat uns allen gut getan“, so fasste es Sandra Reiß, eine der staatlich anerkannten Gebärdensprachdozentinnen zusammen, „nun kann das neue Semester losgehen“.

(Autorin: Prof. Sabine Fries)