Profil

Um den Prozess der Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Chancen der digitalen Transformation in Bayern zu nutzen, hat die Bayerische Staatsregierung die Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL entwickelt. Das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) ist ein Kernelement dieser Strategie. Mit dem ZD.B wurde eine bayernweite Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform geschaffen. Im Rahmen des ZD.B werden verschiedene Maßnahmen gefördert. Eine dieser Maßnahme ist die Einrichtung von Innovationslaboren für Studierende an staatlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Das studentische Innovationslabor für Internet der Dinge an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut ist eines der zehn vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Zentrum Digitalisierung.Bayern geförderten Labore, in welchen die Studierenden unter Anwendung von agilen Software- und Systementwicklungsmethoden in Gruppenarbeit innovative Prototypen im Bereich Digitalisierung entwickeln. Die Ideen für die Projekte stammen dabei aus unterschiedlichen Quellen (z.B. Unternehmen, beteiligte Studierenden, Themenplattformen des ZD.B). 

Mit diesem IoT Innovationslabor möchten wir die Studierenden auf die Entwicklung und den Einsatz von IoT-Technologien vorbereiten. Dabei betrachten wir bewusst eine Vielzahl verschiedener Domänen, wie Smart City, Smart Agriculture, eHealth, Smart Water, Smart Energy und Smart Building. Dadurch sollen Studierende die Kompetenzen erwerben, welche für die Berufs- sowie Gründerwelt in Bezug auf Industrie 4.0 immer wichtiger werden, also insbesondere:

  • zu verstehen, was IoT ist
  • Nutzen, Potenzial und Risiken der IoT einzuschätzen
  • Praxiserfahrung in der agilen Softwareentwicklung für IoT zu erlangen
  • Lösungsideen zu erproben und agil Proof-of-Concepts zu entwickeln
  • Sicherheitskonzepte für IoT eigenständig zu entwickeln, experimentell zu testen und anzuwenden

Was ist IoT?

Der Begriff Internet of Things, kurz IoT, beschreibt, dass der (Personal) Computer in der digitalen Welt zunehmend von „intelligenten Gegenständen“ bis hin zu „KI“, künstlicher Intelligenz, ergänzt wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll IoT den Menschen bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen. Die immer kleineren eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. So werden z. B. miniaturisierte Computer, sogenannte Wearables, mit unterschiedlichen Sensoren direkt in Kleidungsstücke eingearbeitet.

Ziel des Internets der Dinge ist es, automatisch interessante Informationen aus der realen Welt zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und im Netzwerk verfügbar zu machen. Dieser Informationsbedarf besteht, weil in der realen Welt Dinge einen bestimmten Zustand haben (z. B. „Luft ist kalt“, „Druckertoner ist voll“), dieser Zustand im Netzwerk jedoch nicht verfügbar ist.

Solche Zustandsinformationen können Informationen über die aktuelle Nutzung, über Alterung, aber auch über besondere Umweltbedingungen an dem Ort des Teilnehmers sein. Des Weiteren können diese Informationen sowohl zur Verbesserung der Nutzbarkeit des Teilnehmers selbst ausgewertet werden (Früherkennung von Wartung oder Austausch etc.), als auch zur Verbesserung der Situation des umgebenden Bereiches. So kann z. B. die Reduktion des Energieaufwandes zur Heizung oder Kühlung an eine Vielzahl von Informationen im ganzen Raum gebunden werden und so besser wirken, als in der Regelinstallation, die mit nur einem einzelnen Sensor auskommen muss.

IsarTV Beitrag zu unserem IoT Innovationslabor

Kontakt

Leiter

Prof. Dr.
Abdelmajid Khelil
RAUM:  J2 16
TEL:  +49 (0)871 - 506 694
Abdelmajid.Khelil(at)haw-landshut.de

Coach

B.Sc.
Tobias Christian Piller
RAUM:  K0 02
TEL:  +49 (0)871 506 - 613
tobias.piller(at)haw-landshut.de