Unternehmensvertreter diskutieren neue Anforderungen an Hochschulabsolventen

Die Fakultät Betriebswirtschaft hat Kooperationspartner, Praktikumsgeber, Gastreferenten, Lehrbeauftragte und Alumni zum ersten Round Table eingeladen und über 30 Unternehmensvertreter sind gekommen.

Wie gehe ich mit internationalen Geschäftspartnern um? Wie löse ich Probleme, vor denen ich noch nie gestanden bin? Wie strukturiere ich Projekte? Welche Rolle spielen betriebswirtschaftliche Fachkenntnisse? Welche Regeln in Unternehmen sind beim Berufseinstieg wichtig? 

Diese Fragen wurden besonders intensiv diskutiert beim ersten Round Table der Fakultät Betriebswirtschaft. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel und Dekan Prof. Dr. Marcus Fischer haben rund 30 Unternehmensvertreter begrüßt. Darunter viele aus größeren Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern, aber auch klassische KMUs. Viele sind mehr als 30, teilweise sogar über 50 km gefahren, um teilnehmen zu können. Die Vertreter kamen aus Geschäftsleitungen, Personal, Marketing, Kommunikation und Logistik.

Prof. Dr. Michael Bürker, Initiator und Co-Moderator der Veranstaltung, führte durch eine erste Plenumsrunde. Dabei wurde deutlich, dass die Anforderungen und Ansprüche an Hochschulausbildung und -absolventen in den letzten Jahren noch einmal deutlich gestiegen sind. Vor allem vermeintliche Soft Skills wie Team- und Konfliktfähigkeit sowie Sensibilität für interkulturelle Geschäftsbeziehungen sind besonders gefragt. Diese Themen wurden in Break-Out-Sessions weiter vertieft. 

Im Anschluss stellten Professor(inn)en Kooperationsangebote der Fakultät für Unternehmen vor. Neben den Klassikern Gastvorträge, Praktika und Abschlussarbeiten wurden vor allem die neue Initiative "Excellence Circle", das Entrepreneurship-Projekt "Unternehmerische Kompetenzen", Pitches und Challenges sowie Befragungs- und Studienprojekte vorgestellt. Im anschließenden Speed Dating wurden Kontakte geknüpft und erste Projekte angebahnt.