Studium in der Freizeit

Abschlussfeier berufsbegleitender Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut

Am Dienstagabend (9. Juni) feierten die Absolventen des ersten Jahrgangs des berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen ihren Abschluss. Die sieben Absolventen haben 2010 mit dem Studium an der Hochschule Landshut begonnen und haben die Herausforderung gemeistert, neben dem Beruf ein anspruchsvolles Studium zu managen.

In seiner Begrüßungsrede wies Präsident Prof. Dr. Karl Stoffel auf die große Bedeutung des lebenslangen Lernens hin: „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“ zitierte er Benjamin Franklin und bat die Absolventen diesen Gedanken für das lebenslange Lernen stets beizubehalten, gerne auch im Rahmen einer Weiterbildung an der Hochschule, beispielsweise im Projektmanagement oder in Form eines Masterstudiums. Gleichzeitig ist der Präsident froh darüber, dass die Absolventen in ihrem Studium ein besonderes Maß an Durchhaltevermögen bewiesen haben. Die Abschlussfeier sei ein Moment, sich an diese persönliche Leistung zu erinnern.

Abschließend drückte Prof. Dr. Stoffel noch den Wunsch aus, die Verknüpfung mit den Absolventen behalten zu wollen, sei es im „Freundeskreis der Hochschule“ oder auch im Rahmen einer Lehrveranstaltung, bei denen sie Studierenden Rede und Antwort stehen könnten.

Studiengangleiterin Prof. Andrea Badura zeigt sich besonders stolz auf den Jahrgang, die als erste in ganz Bayern den Bachelorstudiengang angetreten und dabei einen großen Anteil zum Aufbau beigetragen haben.  Prof. Badura, die selbst schon einmal berufsbegleitend studiert hatte, kann die Herausforderungen bestens nachvollziehen: „Man steckt fast die komplette Freizeit in das Studium und entwickelt dabei eine Toleranz gegen Zeit und schlechte Laune, doch der Glaube an den Erfolg ist die stärkste Motivation“. Trotz all der Hürden steht bei fast allen Absolventen eine Eins vor der Abschlussnote.

Ein besonderer Dank galt Prof. Dr. Carsten Röh, ohne dessen Konzept der Studiengang nie entstanden wäre. Prof. Badura dankte außerdem den Dozenten aus der Industrie, die neben den Lehrkräften an der Hochschule etwa 20 Prozent der Lehre ausmachen. Mit ihrer praktischen Expertise bringen sie frischen Wind herein und stellen ein besonderes Leistungsmerkmal des Studiengangs dar.