Deutschlandstipendien - neue Studienförderung erstmals übergeben

Als neuen Baustein der finanziellen Unterstützung von leistungsstarken Studenten hat die Bundesregierung das Deutschlandstipendium unter Beteiligung von privaten Stiftern ins Leben gerufen. An der Hochschule Landshut wurden bei einer feierlichen Überreichung erstmalig 13 Stipendien im Beisein von Unternehmensvertretern und weiteren Stipendiengebern vergeben.

Das Deutschlandstipendium der Bundesregierung soll neben BAföG, Bildungsdarlehen und Stipendium der Begabtenförderung das vierte zentrale Element der Studienfinanzierung werden und den Grundstein für eine neue Stipendienkultur legen. Der Bund legt dabei für jeden Euro, der von privater Seite einem begabten und leistungsstarken Studierenden zugedacht wird, einen weiteren Euro drauf. Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt, es wird einkommensunabhängig und auch zusätzlich zu BAföG-Leistungen für mindestens zwei Semester bewilligt. An der Hochschule Landshut wurden jetzt die ersten 13 Stipendien vergeben.

Rund drei Viertel der deutschen Hochschulen nutzen dieses neue Instrument, ab sofort auch die Hochschule Landshut, wie sich Hochschulpräsident Prof Dr. Karl Stoffel bei der offiziellen Überreichung freute. Mit dem Deutschlandstipendium entstehe ein besonderes Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung, denn die Hälfte des Stipendiums werde von privaten Stiftern getragen, die sich dafür einsetzten, begabte Studierende konsequent zu fördern. Für dieses Engagement bedankte er sich herzlich bei den Stipendiengebern.

Bei der Hochschule laufen die Fäden des Programms zusammen: sie sorgt für die Organisation des Stipendiums, das Einwerben der privaten Fördermittel und die Auswahl der Stipendiaten/innen. Hierzu wurde eigens ein Vergabegremium unter Vorsitz von Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Greipl eingerichtet, dem je ein Mitglied des Studienamts, des Senats und der Studierendenvertretung angehören. Die Förderkriterien sind beim Deutschlandstipendium bewusst weit gefasst: gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Vier Stipendien förderte der Freundeskreis Niederbayern für die Fachhochschule Landshut e.V., je ein Stipendium stiften:

  • Bäckerei Mareis (Vilsbiburg)
  • Bauer Elektrounternehmen GmbH & Co. KG ( Buchbach)
  • Brunel GmbH (Niederlassung Ingolstadt)
  • Elektrotechnische Werke Fritz Driescher & Söhne GmbH (Moosburg)
  • enders Ingenieure GmbH (Ergolding)
  • FERCHAU Engineering GmbH (Gummersbach)
  • Otto Spanner GmbH (Bayerbach)
  • 2 Professoren der Hochschule Landshut

Ein Deutschlandstipendium erhielten folgende Studenten/innen:

  • Bobrowski, Jaroslaw (Studiengang Bachelor Informatik)
  • Beede, Thomas (Maschinenbau)
  • Huber, Thomas (Elektro- und Informationstechnik)
  • Steimle, Markus (Elektro- und Informationstechnik)
  • Huber, Theresa Maria (Internationale Betriebswirtschaft)
  • Pietrowski, Bianca (Soziale Arbeit)
  • Kreitmair, Stefan (Elektro- und Informationstechnik)
  • Attenhauser, Tobias (Maschinenbau)
  • Fischer, Alexander (Automobil-und Nutzfahrzeugtechik)
  • Bitner, Jakob (Betriebswirtschaft)
  • Meiler, Dorothea (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Müller, Daniel (Wirtschaftsinformatik)
  • Nigl, Anja (Soziale Arbeit)