Forschungsschwerpunkt Produktions- und Logistiksysteme (PULS)

Der Forschungsschwerpunkt Produktions- und Logistiksysteme (PULS) hat sich mit dem Forschungsprofil „Intelligente Produktionslogistik“ zum Ziel gesetzt, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie der Region, insbesondere von KMU, durch intensive Forschungsaktivitäten und Technologietransfer zu stärken.

Forschungsgegenstand des Forschungsschwerpunkts mit dem Technologiezentrum PULS in Dingolfing ist die komplette Wertschöpfungskette von der Lieferantenintegration über den Wareneingang, die Lagerung und Kommissionierung, die interne Materialbereitstellung bis zum Warenausgang und dem Transport. Dies umfasst Materialflusstechnik, wie zum Beispiel Behälter, Bereitstellhilfmittel, Flurförderzeuge und Roboter sowie Sensor und Funktechnologien aber auch Softwaresysteme zur Planung, Steuerung und Kommunikation, insbesondere an der Schnittstelle Mensch-Maschine, sowie Methoden zur Analyse und Optimierung von Prozessen und der Anordnung von Struktureinheiten, die eine effizientere und zielgerichtete Organisation von logistischen Abläufen ermöglichen.

Für jedes Unternehmen des produzierenden Gewerbes stellen Produktionsmanagement und Logistik einen bedeutenden Wettbewerbsfaktor dar, um Durchlaufzeit, Termintreue, Kosten und Qualität der Wertschöpfung für die Kunden zu verbessern. Daher können die Forschungsergebnisse des Forschungsschwerpunkts in Form von innovativen Konzepten, Methoden und Technologien einen deutlichen Beitrag zur Standortsicherung leisten.

Die Schwerpunktthemen der laufenden Forschungsprojekte liegen entsprechend den Kompetenzen des Forschungsschwerpunkts auf dem Themenbereichen Internet der Dinge, Digitaler Zwilling, Prozessautomatisierung, Künstliche Intelligenz und Lean Management.

Ein wichtiger Bestandteil des Forschungsprofils ist die Muster- und Lernfabrik am Technologiezentrum PULS in Dingolfing. Diese bietet auf 900 m² die ideale Plattform, um angewandte Forschung zu betreiben. Darüber hinaus stehen 300 m² Projektfläche, zwei Labore für Fabrikplanung, Planspiele, etc. sowie Besprechungsräume und Büroarbeitsflächen zur Verfügung. Es kann der gesamte innerbetriebliche Materialfluss von Wareneingang bis Warenausgang abgebildet und somit beforscht werden. Zur Ausstattung gehört: Lagertechnik, Kommissioniertechnik, Routenzugsysteme, Roboter, Endmontagesysteme und Materialbereitstellungstechnologien. Auch zahlreiche Technologien der Industrie 4.0 und IoT-Komponenten wie Fahrerlose Transportsysteme, Robotik, intelligente Sensorik, Funktechnologien und ein Real Time Location System stehen zur Verfügung.

Kompetenzen des Forschungsschwerpunkts

Schlanke Logistikprozesse und optimierte Material- und Informationsflüsse (Lean Logistics) bilden die Grundlage einer erfolgreichen Produktion und Logistik. Durch die Einführung und Anwendung von Digitalisierungstechnologien im Material- und Informationsfluss wird die Produktionslogistik „intelligent“. Der Forschungsschwerpunkt PULS der Hochschule Landshut bündelt alle hierfür notwendigen interdisziplinären Kompetenzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industriepartner durch Erreichung eines hohen Prozessreifegrads in den Bereichen Produktion und Logistik zu stärken.
Fünf Professoren der Fakultäten Elektrotechnik/ Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Betriebswirtschaft mit jeweils über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Produktionslogistik sind zusammen mit Ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern in der praxisorientierten Forschung, in Lehre und Wissenstransfer tätig.

Thematische Schwerpunkte liegen auf folgenden Gebieten:

  • Automatisierungstechnologien
  • Digitale Zwillinge
  • Fabrik- und Materialflussplanung
  • Industrie 4.0
  • Informations- und Kommunikationstechnik (IuK)

  • Integratives Supply Chain Management
  • Internet der Dinge (intelligente Sensoren, Indoor-Ortung, Funktechnologien, Cloud-Systeme, IT-Services)
  • Kennzahlensysteme in Produktion  und Logistik
  • Künstliche Intelligenz
  • Lean Production und Logistics
  • Logistikplanungsmethoden
  • Lieferantenintegration
  • Materialflusstechnik
  • Produktionssteuerung
  • Prozessautomatisierung (Workflow-Management, RPA)
  • Prozesskettenmanagement
  • Ressourceneffizienz
  • Rohstoffbeschaffung
  • Risikomanagement
  • Werteorientierung in der Produktion


Kontakt

Leiter Forschungsschwerpunkt Produktions- und Logistiksysteme (PULS)

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.Ing.
Sebastian Meißner
RAUM:  C2 11 / T 125
TEL:  +49 (0)871 506 208
sebastian.meissner(at)haw-landshut.de