Forschungsprojekte

Ines Selma (Integriertes ElektroantriebsSystem mit skalierbarer Elektronik und Maschine)

Projektleitung
Prof. Dr. Alexander Kleimaier

Projektmitarbeiter
Sebastian Berndl, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.04.19 – 31.03.2022

Projektträger
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Projektbeschreibung
Integrierte elektrische Fahrzeugantriebe hoher Leistungsdichte sind mechatronische Systeme mit digitaler Regelung. Sie erhalten ihre Betriebseigenschaften aus dem optimalen Zusammenspiel von Regelungssoftware, Sensorik, Leistungselektronik und Elektromaschine. Im Projekt soll ein modulares und damit bedarfsgerecht adaptierbares Antriebssystem entwickelt werden, bei dem diese Komponentenkette vollständig und aus einer Hand abgebildet wird. Basis bildet ein von den Antragsstellern neu entwickeltes Konzept einer modular aufgebauten und in ihrer Leistung leicht skalierbaren Axialflussmaschine mit integrierter Leistungselektronik. Für die Regelung soll ein intelligentes Microcontrollerkonzept mit hoher Abtastrate und adaptiver, selbstoptimierender Steuerstrategie inklusive Fail-Safe-Modus für das Antriebssystem entwickelt werden.

SafeAERIAL (Sichere Alarmgebung elektromedizinischer Geräte über Rettungshubschrauber-Intercom-Anlagen)

Projektleitung
Prof. Dr. Guido Dietl

Projektmitarbeiter
Janusz Wituski, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.02.2018 – 31.01.2021


Projektbeschreibung

Im Projekt werden Kommunikationsverfahren entwickelt und untersucht, die ausfallsichere, drahtlose Verbindungen zwischen den in der Luftrettung verwendeten medizinischen Geräten und dem Kommunikationssystem (Intercom-Anlage) der Besatzung herstellen. Auf Basis dieser Kommunikationsschnittstelle werden akustische Signale der Medizingeräte, die in der Hubschrauberumgebung ansonsten nicht wahrnehmbar wären, an das Rettungspersonal weitergegeben.

SchLAu (Schnelle Leistungselektronik mit niederinduktiver Aufbautechnik)

Projektleitung
Prof. Dr. Alexander Kleimaier

Projektmitarbeiter
Thomas Huber, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.05.2018 – 30.04.2020

Förderprogramm
Elektronische Systeme in Bayern (Bay. Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie)

Projektpartner
Fa. Silver Atena.

Projektbeschreibung
In diesem Projekt sollen die in LinkPack erarbeiteten Grundlagen nun für den Praxiseinsatz und letztlich für die Industrialisierung im Automobilbereich bzw. in der Elektromobilität weiter entwickelt werden. Halbleitermodule mit innovativer und besonders niederinduktiver Aufbautechnik – welche für moderne Siliziumkarbid- oder Galiumnitridchips zwingend benötigt wird – stellen die Kernkomponente für hochge-taktete DCDC-Wandler und kompakte Traktionswechselrichter dar. Derartige DCDC-Wandler werden für die Anbindung von Supercap/LiIon-Energiespeichern sowie Brennstoffzellen an das Hochvoltbordnetz benötigt, und entsprechende Wechselrichter für neuartige, materialsparende Maschinenkonzepte, die wegen z.B. hoher Polpaarzahlen hohe Ansprüche an die Leistungselektronik stellen. Es ist geplant, die Module hinsichtlich Fertigbarkeit in Kleinserie zu entwerfen und die Tests unter möglichst realen Be-triebsbedingungen durchzuführen.

Smart Foil Display

Jan. 2018 Demonstrators

Projektleitung / Project Leader
Prof. Dr. Artem Ivanov

Projektlaufzeit / Project Duration
Oktober 2017 – Oktober 2019


Projektbeschreibung / Description

The project is aimed to demonstrate the use of printed electroluminescent displays (ELD) in real world applications. It is a further step in the work of Landshut UAS on developing printed matrix ELDs with compact low cost driver electronics. more...

 

 

FlyFlect3D (On-the-Fly-Deflektometrie zur schnellen 3D Inline Inspektion in der Bewegung)

Projektleitung
Prof. Dr. Christian Faber

Projektmitarbeiter
Hanning Liang, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.12.2017 – 30.10.2020


Projektbeschreibung


Phasenmessende Deflektometrie ist ein etabliertes Verfahren zur berührungslosen optischen 3D-Vermessung spiegelnder Oberflächen. Dabei sind jedoch in jeder Messposition mehrere Bildaufnahmen eines sinus-förmigen Streifenmusters in unterschiedlichen Phasenlagen anzufertigen. In industriellen Anwendungen führt dies zu einem zeitaufwändigen Stop-and-Go-Prozess. Ziel dieses Projekts ist es, ein neuartiges Messverfahren zu entwickeln und algorithmisch umzusetzen, welches die zu prüfenden Objekte in der Bewegung aufnehmen kann.

InPress (Optische 3D-Inspektion zur Inline-Kontrolle von Tiefziehteilen)

Projektleitung
Prof. Dr. Christian Faber

Projektmitarbeiter
Michael Strohmeier, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.03.2017 – 28.02.2020


Projektbeschreibung


IMiSens (Individualisierte miniaturisierte Sensoren für die optisch-taktile Formmesstechnik. Abgeschlossen in April 2018)

Projektleitung
Prof. Dr. Christian Faber

Projektmitarbeiter
Andrej Besborodow, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.04.2015 – 31.03.2018


Projektbeschreibung


Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer neuen miniaturisierten optisch-taktilen Sensortechnologie für die Formvermessung. Der erste Kernpunkt ist dabei, additive Fertigungsverfahren („3D-Druck“) zu nutzen, um die Sensoren individuell auf verschiedene Anwendungen anzupassen.

Der 3D-Druck ermöglicht die wirtschaftliche Realisierung individueller Sensorköpfe, sowie komplett neue Designansätze. Zusätzlich soll eine simultane optisch-taktile Messung möglich sein, weshalb die optischen Sensorköpfe in ein taktiles Koordinatenmessgerät integriert werden.

Der zweite Kernpunkt ist, durch Nutzen von Vorwissen über die Bauteilgeometrie eine modellbasierte Mess- und Auswertestrategie zu verfolgen, um die Genauigkeit der Sensoren deutlich zu steigern. Weiterhin sind geeignete Vorgehensweisen zum Nachweis der Messmittelfähigkeit und Rückführbarkeit der individualisierten Systeme zu erarbeiten. Die Einsetzbarkeit der entwickelten Technologien soll anhand zweier Demonstratoren für unterschiedliche Leitapplikationen nachgewiesen werden.

Die Hochschule (HS) Aalen ist im Projekt bzgl. des ersten Kernpunktes federführend, die HS Landshut bzgl. des zweiten. Beide werden die Ergebnisse zur praxisnahen Ausbildung und zur Stärkung ihrer Forschungsschwerpunkte nutzen. Die Fa. Micro Epsilon bringt ihre Kompetenz als Sensorhersteller und möglicher wirtschaftlicher Verwerter der Ergebnisse mit in das Projekt ein. Die Carl Zeiss trägt mit ihrer Expertise als Systemintegrator und späterer Anwender bei.

LinkPack (kompakte Wechselrichtermodule mit integriertem DC-Link, Einsatz von SiC-Mosfets. Abgeschlossen in Mai 2018)

Projektleitung
Prof. Dr. Alexander Kleimaier

Projektmitarbeiter
Thomas Huber, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.04.2015 – 31.03.2018


Projektbeschreibung

Als Grundidee sollen die bei Leistungselektronikmodulen in klassischer Weise getrennt hergestellten Teilkomponenten Zwischenkreiskondensator (DC-Link) und Halbleitermodul (Leistungshalbleiter in entsprechenden Standardgehäusen) zu einem gemeinsamen Modul mit genau definierten und optimierten Betriebseigenschaften verbunden werden. Die neuen Module sollen schneller und effizienter schalten können, und gleichzeitig weniger elektromagnetische Störungen verursachen. Sie sollen in Zukunft helfen, moderne elektrische Antriebe effizienter und kompakter gestalten zu können. Zum Einsatz kommen sowohl schnellschaltende Si-IGBTs als auch neue SiC-Bauelemente. Ein weiteres Projektziel besteht darin, entsprechende Technologien dauerhaft an der Hochschule Landshut zu etablieren.

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moZat (mobiles Zustandsanalysesystem. Abgeschlossen in April 2017)

Projektleitung
Prof. Dr. Artem Ivanov

Projektmitarbeiter
Stephan Jobstmann, M. Eng.


Projektlaufzeit
01.08.2014-30.04.2017


Projektbeschreibung
Das Gesamtziel beabsichtigt die Entwicklung und Realisierung eines mobilen Prototyps für ein Fehlerdiagnose- und Fehlerfrüherkennungssystem basierend auf piezoelektrischen Sensoren, das zur Überprüfung von Verbundstrukturen, welche auch Verstrebungen haben, aus mit Carbonfasern verstärktem Kunststoff (CFK) hinsichtlich möglicher Materialfehler eingesetzt werden soll. Wesentliche Innovationen der angestrebten Entwicklung im Vergleich zu bisherigen Systemen sind, dass die Sensorik extern und demontierbar an die zu untersuchende Verbundstruktur angebracht und der Zustand des Bauteils automatisiert beurteilt wird. Weitere Merkmale des zu entwickelnden Systems sind die Miniaturisierbarkeit und die geringen Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.

 

 

MedLast (Medizinischer Belastungssensor. Abgeschlossen in März 2016)

Projektleitung
Prof. Anton Harasim

Projektmitarbeiterin
Sophie Engelsberger, M. A.


Projektlaufzeit
01.04.2012 – 31.03.2016


Projektbeschreibung
Ziel ist die Entwicklung eines batterielosen Sensor-Systems, das die momentane Belastung der unteren Gliedmaßen in einem Gipsverband bzw. Cast o.ä. misst und die Daten via drahtloser Übertragung  an eine Armbanduhr sendet. Die Belastung und die Schrittzahl wird von der Armbanduhr ständig angezeigt und bei Überlastung ein Warnsignal abgegeben. Die Überlastungsgrenzen werden in Abhängigkeit von der Tragedauer automatisch vom System angepasst und  sind nur vom Facharzt veränderbar. Die Daten werden von einem Datenlogger aufgezeichnet und können ausschließlich von der behandelnden Klinik ausgelesen werden.