Lisa Rutzmoser (Studentin Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, 6. Semester)

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?

Ich habe schon im Vorfeld von Freunden mitbekommen, dass an der Hochschule Landshut eine freundschaftliche und familiäre Atmosphäre herrscht. Als ich das erste Mal hier war, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Außerdem ist es mir viel lieber, im kleinen Kreis zu studieren, als an einer großen Universität. Was ich zudem sehr besonders an der Hochschule Landshut finde, ist, dass nicht alles an Externe ausgelagert wird, sondern Verantwortlichkeiten direkt an Studierende übergeben werden.

Warum hast Du Dich für den Studiengang Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe entschieden?

Mir war von Anfang an klar, dass ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte, wenn ich in den sozialen Bereich gehe. Ich habe drei jüngere Neffen, weshalb ich auch schon früh mit Kindern in Kontakt gekommen bin und gemerkt habe, wieviel Spaß mir die kinderbezogene Arbeit macht. Außerdem gibt es diesen spezialisierten Studiengang der Sozialen Arbeit, der von Anfang an auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist, sonst nirgends. Am Studium selbst finde ich toll,  wie abwechslungsreich es sowohl inhaltlich als auch von den Prüfungen her gestaltet ist. Besonders positiv kann ich hervorheben, dass sich die Professoren wirklich viele Gedanken machen, wie sie das Studium außerhalb der Vorlesungen mit verschiedenen Exkursionen bereichern können.

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?

Ich fand alle Vorlesungen im psychologischen Bereich sehr spannend, da sie sehr anschaulich und interessant gestaltet waren und die Thematik für mich viel Lernpotential hatte. So haben wir im ersten Semester zum Beispiel einen Einblick in Lerntheorien und Kognition, später dann in psychische Störungen bekommen. Im sechsten Semester habe ich die Forschungswerkstatt zu Autoethnographischer Forschung gewählt, da sie sehr kunst- und kulturbezogen ist. In diesem Rahmen haben wir eine Exkursion in die Pinakothek nach München gemacht, um musemspädagogisch zu arbeiten. Besonders den kulturellen Bereich der sozialen Arbeit finde ich spannend, da man sich selbst kreativ einbringen kann. Das Tolle an meinem Studium ist, dass keine Vorlesung der anderen gleicht und vieles auf Kleingruppenarbeit im Sinne der Selbsterfahrung ausgelegt ist. Dadurch kann man das Gelernte auch selbst ausprobieren. Außerdem lernt man in diesem Studium nicht nur für das spätere Berufsleben, sondern auch viel über sich selbst und andere, was einen im Privatleben sehr weiterbringt.

Wie verbringst Du Deine Zeit am Campus, wenn Du gerade keine Vorlesung hast?

Ich bin vor allem bei Campus Landshut und der zentralen Studierendenvertretung engagiert. Bei Campus Landshut bin ich als Schriftführerin tätig und organisiere verschiedene Veranstaltungen. Das ist super, weil man in einem Team aus verschiedenen Studiengängen zusammenarbeiten kann und dabei viele neue Leute kennenlernt. Für mich macht das ganze Studium einfach viel mehr Spaß, wenn man nicht nur Vorlesungen besucht, sondern seine Zeit darüber hinaus mit verschiedensten Aktionen positiv gestalten kann. Bei der Zentralen Studienberatung bin ich zusammen mit zwei Kommilitoninnen für die Organisation der Studieneinführungstage verantwortlich, aber auch als Studienmentorin und Botschafterin aktiv. Das heißt: Wir beraten Studierende, die neu an die Hochschule kommen oder die einfach Fragen bzw. Probleme haben und von Studierenden Tipps brauchen. Wir gehen aber auch an Schulen und stellen das Studieren an sich vor. Anderen weiterzuhelfen macht einfach Spaß, besonders wenn man sieht, wie sich die Leute freuen. Wenn ich noch Zeit habe, helfe ich auch gerne beim Unicef-Verein mit.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern der Fakultät Soziale Arbeit raten?

1.    Trete einem Verein bei.
2.    Geh mit offenen Augen über den Campus, damit du mitbekommst, was alles geboten ist.
3.    Arbeite nicht nur das Pflichtprogramm ab, sondern nutze die Vielfalt der Angebote (Studium Generale, Exkursionen, Ringvorlesungen, usw.)

(Das Interview führte: Luisa Gruber)