Andre Arnold (Informatikstudent, 4. Semester)

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?

Der Studiengang Informatik wurde an der Hochschule Landshut in einem Online- Ranking sehr gut bewertet. Vor allem Robotik, künstliche Intelligenz und IT- Security werden hier ausgezeichnet gelehrt.  Weil ich zudem aus Landshut bin, hat mich einfach das Gesamtpaket sehr angesprochen. Hinzu kommt, dass man an einer kleinen Hochschule wie Landshut schnell in Kontakt zu Professoren treten kann, wenn man möchte. Bezüglich der Professoren finde ich es außerdem sehr gut, dass sie Projekte, die von Studierenden vorgeschlagen werden, verwirklichen oder es zumindest versuchen.

Warum hast Du Dich für den Studiengang Informatik entschieden?

Das erste Mal Informatikkontakt hatte ich tatsächlich durch meinen Vater. Ich war fünf Jahre alt und mein Vater hat mich und meine Mutter in sein Arbeitszimmer geholt, weil er sich ein Modem gekauft hatte. Modem ist der Vorgänger von unserem heutigen Router, also ein kleiner Kasten, den man an die Telefonbuchse ansteckte. Damals meinte mein Vater: „So und jetzt haben wir Internet“. Daraufhin fragte meine Mutter: „Und was können wir jetzt machen?“ und Vater antwortete: „Das werden wir sehen“. Das war für mich der erste Berührungspunkt mit Informatik. Seitdem habe ich meinem Vater immer über die Schulter geschaut, wenn er gearbeitet hat und bastelte auch selbst ständig rum. Nachdem ich die Hauptschule abgeschlossen, den Quali und eine Ausbildung zum Orthopädietechniker absolviert hatte, habe ich schließlich auf der BOS mein Fachabitur nachgeholt und jetzt bin ich sehr froh darüber, hier zu sitzen. An der Informatik fasziniert mich besonders die grundsätzliche Technologie, da es ein sehr anspruchsvoller und vielseitiger Bereich ist. Ein weiterer Punkt den ich an der Informatik mag, ist, dass ich Ergebnisse sehe. Das heißt, ich schreibe zum Beispiel einen Code und kann am Ende des Tages sagen: „Das habe ich heute gemacht!"

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?

Den Bereich der IT- Security finde ich hochspannend, da er an das Hacken erinnert, aber eigentlich das genaue Gegenteil bewirkt. Wir beschäftigen uns nämlich mit der Frage, wie wir solche Angriffe abwehren können. Dafür muss man denken wie ein Hacker, um gegen sie vorgehen zu können. Ein weiterer Bereich, der mir sehr viel Spaß gemacht hat, war unser Studienprojekt. Im Rahmen dessen haben wir eine Virtual Reality Applikation erstellt. Dadurch kann man sich, sobald man die VR- Brille aufsetzt,  frei im ZH 007 bewegen und die komplette Umgebung anschauen, ohne vor Ort zu sein. Man befindet sich also in einer komplett virtuellen Welt. Ich finde es unglaublich spannend, virtuell etwas abzubilden, was in der Realität entstehen könnte.  Der Kreativität sind bei der Umsetzung nämlich keine Grenzen gesetzt. Besonders gereizt hat mich an dem Projekt zudem, dass ich die Projektleitung übernehmen durfte. Es hat unheimlich Spaß gemacht, durch die Arbeit mit dem Team den Schaffensprozess voranzutreiben. 

Womit verbringst Du Deine Zeit am Campus, wenn Du nicht gerade in Vorlesungen bist?

Ich bin bei Campus Landshut und der Studierendenvertretung (STUV) aktiv. Es macht mir enormen Spaß,  zusammen mit Anderen etwas zu machen. Außerdem lasse ich gerne meine eigenen Ideen einfließen, um das Campusleben aktiver zu gestalten. Bei Campus Landshut übernehme ich derzeit die Aufgaben des ersten Schatzmeisters, da ich gerne mit Zahlen hantiere. Außerdem finde ich es spannend, mit verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Situationen zu tun zu haben. Ich handle zum Beispiel mit Firmen Rechnungen aus,  diskutiere aber auch mit Studierenden über die finanziellen Möglichkeiten, eine Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. In der STUV bin ich erst vor kurzem zum zweiten Fachschaftssprecher gewählt worden, deshalb kann ich darüber leider noch nicht allzu viel erzählen.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern in der Informatik raten?

  1. Geh in alle Vorlesungen
  2. Suche Kontakt zu anderen Studenten
  3. Mach das Campusleben aktiver

 

(Das Interview führte: Luisa Gruber)