Vortrag von Landshuter Professorin im Bayerischen Sozialministerium

Prof. Dr. Sabine Fries vom Studiengang Gebärdensprachdolmetschen reflektierte die Bedeutung der Barrierefreiheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ein Vortrag in Gebärdensprache im Sozialministerium? Es war eine Premiere: Am 11. Juli 2022 traf sich der Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“ unter dem Vorsitz der Staatsministerin für Soziales, Ulrike Scharf. „12 Ministerien, 1 Ziel: barrierefrei zum Miteinander“ hatte sich der Freistaat für die Periode 2013-2023 auf die Fahnen geschrieben und nun sollte eine Zwischenbilanz gezogen werden. Prof Dr. Sabine Fries, Professorin im Studiengang Gebärdensprachdolmetschen, war eingeladen, die Bedeutung der Barrierefreiheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus ihrem Blickwinkel zu reflektieren und die beiden Hochschuldolmetscherinnen Anika Loidl und Pia Koch sorgten dafür, dass es für die Sozialministerin und das versammelte Kabinett barrierefrei zuging.

Vortrag bei "Bayern barrierfrei"- natürlich barrierefrei

In ihren Ausführungen reflektierte Prof. Dr. Fries über die Bedeutung von Barrierefreiheit im gesellschaftlichen Miteinander und ging auf die bayernweite Vorreiterrolle der Hochschule Landshut in der Ausbildung von Gebärdensprachdolmetscher*innen ein. Staatsministerin Scharf schloss die Veranstaltung mit den Worten: „Ein Vortrag in Gebärdensprache war für uns – und wohl für alle Anwesenden – eine Premiere. Er hat in ganz besonderer und unmittelbarer Weise für das große Thema der Barrierefreiheit berührt und sensibilisiert“.

Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Fries beim Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“ wird im Nachgang in voller Länge auf der Homepage des Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen sowie der Homepage des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales veröffentlicht.

Text: Sabine Fries, Anika Loidl

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales