Von wissenschaftlicher Forschung zur konkreten politischen Umsetzung

Das wissenschaftliche Forschung auch ganz konkret in eine politische Umsetzung münden kann, lässt sich an dem von Kabinett des Landes Baden-Württemberg Ende März verabschiedeten „Zukunftsplan Jugend“ ablesen. Als Teil einer fünfköpfigen Gruppe von Wissenschaftler/-innen unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Rauschenbach hat Prof. Dr. Stefan Borrmann von der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Landshut an der Erarbeitung mitgewirkt.

Im Zukunftsplan wurden Leitlinien entwickelt, wie Akteure der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg besser zusammenarbeiten können. Verbunden ist dieser Zukunftsplan mit einer deutlichen Erhöhung der staatlichen Förderung in diesem Bereich.

Schon an der Erstellung einer umfassenden Expertise zur Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit war Prof. Dr. Borrmann in den Jahren 2008 bis 2010 beteiligt. Diese wurde 2010 der damaligen Landesregierung in Baden-Württemberg vorgelegt und der Öffentlichkeit präsentiert. Im Laufe des letzten Jahres haben dann Akteure der Kinder- und Jugendarbeit und der beteiligten Ministerien des Landes den Zukunftsplan gemeinsam erarbeitet. Prof. Dr. Stefan Borrmann leitete dabei eine Arbeitsgruppe zu neuen Zielgruppen und der Förderung der Vielfaltskultur.  

„An dem Prozess der Erarbeitung des Zukunftsplans lässt sich erkennen, dass wissenschaftliche Forschung auch ganz konkrete Auswirkung auf politische Entscheidungsprozesse haben kann“, erläutert Prof. Dr. Stefan Borrmann.

Die Expertise zur Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit kann auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württembergs kostenlos heruntergeladen werden: Informationen

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg
Zukunftsplan Jugend