TRIZ-Studentenpreis 2019 an Tobias Bayer verliehen

Auszeichnung für besonders engagierten Studierenden

Mit seiner Abschlussarbeit „Ausarbeitung einer potenziellen Methodenintegration der TRIZ-Lehre in den Design-Thinking-Prozess“ hat Tobias Bayer von der Hochschule Landshut den diesjährigen TRIZ-Studentenpreis im Rahmen des internationalen TRIZ-Festes in Heilbronn verliehen bekommen. Am 12. und 13. September 2019 trafen sich dort bekannte Größen der TRIZ-Welt. Die von Tobias Bayer entwickelten Ansätze zur Verbindung der beiden Prozesse – TRIZ und Design Thinking – wurden auf der Konferenz vorgestellt und diskutiert.

TRIZ – die drei Buchstaben stehen für „Theorie des erfinderischen Problemlösens“. TRIZ ist ein Methodenbaukasten, also eine Sammlung unterschiedlicher Arbeitsweisen zum erfolgreichen kreativen Bearbeiten von Problemen und hat einen eher technischen Fokus. Zusammen mit den anwenderzentrierten Methoden des Design Thinking ergeben sich zahlreiche interessante Anwendungsmöglichkeiten zur Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Mehr Informationen über das Thema finden Sie hier.

Bayer, der mit seiner Arbeit den akademischen Titel Bachelor of Engineering im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut erwarb, wurde von Prof. Andrea Badura von der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen betreut. Sie war es auch, die Bayer für diesen Preis vorschlug. „Die Arbeit zeigt konkrete Ansätze, wie sich die Methoden des technisch orientierten Produktentwicklungsansatzes von TRIZ mit den kundennutzenzentrierten Perspektiven aus dem Design Thinking erfolgreich verbinden lässt“, begründet Badura ihren Vorschlag. „Die Arbeit betrachtet diese Methodenintegration nicht nur theoretisch, sondern verifiziert die Ansätze mit Hilfe von Interviews mit TRIZ und Design Thinking Experten“, führt sie fort.   

Die Arbeit von Tobias Bayer steht auf dem Publikationsserver der Hochschule zum Download zur Verfügung.