Staatssekretär Sibler besucht Hochschule Landshut

Gespräche mit der Hochschulleitung und Studentenvertretung

„Bereits kurz nach Ihrer erneuten Amtseinführung freuen wir uns, Sie an unserer Hochschule begrüßen zu dürfen“, hieß ihn Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel Willkommen. Zwischen Sitzungen und dem politischen Tagesgeschäft nimmt sich Sibler in den kommenden Wochen Zeit die Universitäten und Hochschulen Bayerns zu besuchen.

Am Freitag war der Staatsekretär an der Hochschule Landshut zu Gast. Er traf sich hier zu einer Gesprächsrunde mit der Hochschulleitung, dem Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier und der Studentenvertretung. Prof. Stoffel sprach dabei die Entwicklung der Hochschule, Finanzierungsproblematiken sowie notwendige Baumaßnahmen an. Der Mensaausbau, Laborgebäude und das geplante Hörsaal- und Bürogebäude lagen ihm dabei genauso am Herzen, wie fairere Wettbewerbschancen zwischen den Hochschulen. „Ich habe das Mensazelt gesehen und verstehe die Notwendigkeit, auch auf Grund der mangelnden Alternativen in Landshut“, bemerkte Sibler. „Ich nehme dieses Anliegen mit und hoffe, dass wir mittelfristig eine Lösung realisieren können.“

Vor allem die Themen Internationalisierung, Förderung von MINT-Fächern und der Ausbau von Kita-Plätzen interessierten den Staatssekretär. „Die Hochschule Landshut hat mit der Junior-Hochschule und dem MINT-Lehrer Fortbildungsseminar kreative Ideen, um Schülerinnen und Schüler für Hochschule und vor allem technische Themen zu begeistern.“

Die Studentenvertreter stimmten Prof. Stoffel zu, dass mit weiter steigenden Studierendenzahlen und fehlender Infrastruktur Service und Qualität des Studiums in Zukunft leiden könnten. „Durch den Wegfall der benachbarten Turnhalle fehlt zum Beispiel leider in diesem Wintersemester der Hochschulsport“, erklärt Marc Neumann. Auf die Nachfrage eines Bayerntickets im Rahmen eines Studententickets entgegnete Sibler, dass man erst die Entwicklung der Semestertickets an den Münchner Hochschulen abwarten wolle, um dann weitere Schritte zu überlegen.

Alle Beteiligten waren sich aber einig, dass die Hochschule Landshut eine hervorragend aufgestellte Institution ist. „Wir wollen den Wissenschaftsstandort Landshut weiter voranbringen und die Bedeutung der Hochschule weiter stärken“, betonte Helmut Radlmeier. Bernd Sibler dankte für die hilfreichen Einblicke, vor allem auch für die Sicht der Studierenden und kündigte an, dass Minister Dr. Ludwig Spaenle im Rahmen seiner Hochschultour demnächst an die Hochschule Landshut kommen wird.