Neuer Studiengang Biomedizinische Technik - vielfältige Berufschancen

Einen interdisziplinären Ingenieurstudiengang im Wachstumsmarkt Medizintechnik bietet die Hochschule Landshut ab kommendem Wintersemester: Der Bachelorstudiengang Biomedizinische Technik befindet sich an der Schnittstelle zwischen medizinischer Anwendung und technischer Ingenieurwissenschaft und bietet damit den Absolventen/innen ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten.

"Die Hochschule Landshut führt bereits seit vielen Jahren erfolgreich Projekte der angewandten Forschung im Bereich der Medizintechnik durch, diese Aktivitäten werden künftig durch einen grundständigen Studiengang Biomedizinische Technik ergänzt“, wie Studiengangsleiter Prof. Dr. Holger Timinger erklärt. Der Bachelorstudiengang wird von der Fakultät Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen angeboten und führt in 7 Semestern zum akademischen Abschluss Bachelor of Engineering.

Vermittelt werden grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Methoden u.a. der Biomedizin und der Elektrotechnik sowie fachspezifische Kompetenzen im Bereich der Medizintechnik. Nach dem Aufbau von ingenieurwissenschaftlichen, biomedizinischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen bietet das Vertiefungsstudium im 6. und 7. Semester mit fachwissenschaftlichen Wahlpflichtmodulen eine individuelle Schwerpunktbildung. Diese erfolgt durch Fächer wie Medizinischen Gerätetechnik, Optik, Lasertechnologie, Strahlentherapie, Minimalinvasive Diagnose und Therapieverfahren bis hin zu Krankenhausorganisation, Datenbanksysteme und -anwendungen.

Der Studiengang betont von Beginn an die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. Für eine Vielzahl neuer biomedizinischer, physikalischer und medizintechnischer Versuche und Experimente sind mehrere Labore für die Studierenden im Aufbau. Eine Kooperation mit dem Klinikum Landshut bietet künftigen Studierenden Einblicke in klinische Arbeitsabläufe und fördert so das Verständnis für die Belange der Anwender und Kunden. Das an der Hochschule Landshut entstehende Netzwerk Medizintechnik mit Unternehmen und Institutionen der Region schafft zusätzliche Möglichkeiten, die an der Hochschule erworbenen Kompetenzen in Praktika, Studien- und Abschlussarbeiten praxisnah zu festigen und anzuwenden.

Absolventen werden für eine eigenverantwortlichen Berufstätigkeit in der biomedizinischen Technik befähigt. Möglichkeiten der Beschäftigung ergeben sich insbesondere bei Herstellern und Zulieferern von Medizinprodukten, in Kliniken, Forschungseinrichtungen und Unternehmensberatungen. Dabei verrichten Ingenieure Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb, Service, Qualitätssicherung oder Beratung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Studiengang. Bei weiteren Fragen steht Ihnen auch Studiengangsleiter Prof. Dr. Holger Timinger gerne zur Verfügung: Tel. 0871-506-673