Modernes Projektmanagement

Erstes Zertifikat in der Stufe Professional vergeben

Mit dem Hochschulzertifikat „Modernes Projektmanagement“ haben die Hochschule Landshut, die Universität Würzburg und die Hochschule Darmstadt einen hochschulübergreifenden Qualifikationsnachweis im Projektmanagement geschaffen. Initiiert und aufgebaut wurde das Zertifikat von den Professoren Holger Timinger (Landshut), Harald Wehnes (Würzburg) und Matthias Vieth (Darmstadt).

Das Zertifikat ist dreistufig aufgebaut und wird seit 2019 deutschlandweit ausgerollt. Nach mehreren erfolgreichen Durchläufen der ersten Zertifizierungsstufe „Foundation“ wurde im Sommersemester 2020 nun auch erstmals die nächsthöhere Stufe „Professional“ vergeben. Bei dieser müssen Studierende nicht nur herausragende theoretische Kenntnisse im traditionellen, auf Plänen basierenden Projektmanagement, in agilen Vorgehensmodellen wie Scrum und Kanban sowie in hybriden Kombinationen unterschiedlicher Methoden vorweisen, sondern diese Kompetenzen auch in einem realen Praxisprojekt korrekt anwenden können.

Das erste Zertifikat der Qualifikationsstufe „Professional“ erhielt Nikolas Heller, der in Landshut den Bachelorstudiengang Maschinenbau studiert. „Von Absolventinnen und Absolventen wird heute erwartet, dass sie Projekte erfolgreich managen können. Herr Heller hat bei der Entwicklung eines Kinematikprüfstands gezeigt, dass er nicht nur technisch anspruchsvolle Aufgaben lösen kann, sondern auch das für die Praxis so wichtige moderne Projektmanagement beherrscht“, erläuterte Mitinitiator Prof. Dr. Holger Timinger.

Das Hochschulzertifikat Modernes Projektmanagement steht allen Studierenden mit entsprechenden Projektmanagementqualifikationen offen. Die Qualifikationen müssen in anspruchsvollen extracurricularen Prüfungen nachgewiesen werden. Durch die hochschulübergreifende Abstimmung wird ein einheitlich hohes Niveau erzielt. Der nächste Durchlauf startet in Landshut bereits Anfang Oktober. Das Zertifikat wird mittlerweile jedes Semester angeboten und ist aufgrund seiner inhaltlichen Breite einzigartig in Deutschland.

Foto: Prof. Dr. Holger Timinger