Mehr Wohnraum für Studierende

Am 09. Oktober wurde eine neue Wohnanlage für Studierende gegenüber der Hochschule Landshut eröffnet.

Am 09. Oktober feierte das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz die Einweihung der neuen Wohnanlage in der Bürgermeister-Zeiler Straße gegenüber der Hochschule Landshut. Damit bietet das Studentenwerk in Landshut jetzt 547 öffentlich geförderte Wohnplätze an.

Wissenschaftsstaatsekretär Bernd Sibler, Herr Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel sowie StuV-Vertreter Fabian Dobmeier sprachen ein Grußwort. Den Segen erhielt die neue Wohnanlage durch die Vertreter und Vertreterinnen der katholischen und evangelischen Hochschulgemeinde.

Die neue Wohnanlage besteht aus drei Einzelgebäuden, die um einen zentralen Platz gruppiert sind, an dem auch die Kinderbetreuungseinrichtung liegt. Die Gebäude haben eine Laubengangerschließung über einen bepflanzten Innenhof zu den drei Geschossen. Die Fassaden sind aus Holz gefertigt und harmonieren hervorragend mit dem Waldgebiet das an das Grundstück angrenzt in den Isarhangleiten. Alle Gebäude sind im KfW-70 Standard ausgeführt. Die Wärmeversorgung erfolgt über den Anschluss an das Fernwärmenetz. Die Wärme wird Co2-neutral aus dem Hackschnitzelwerk Landshut geliefert. Insgesamt wurden 161 Apartments mit Pantry Küche und Naßzelle, sowie 48 Wohnplätze in 24 Wohngruppen gebaut. Darunter sind auch Apartments für Studierende mit einer Mobilitätsbehinderung und Apartments für Alleinerziehende. Durch die staatliche Förderung ist die Kaltmiete mit 214,50 Euro im Vergleich zu den üblichen Mietpreisen in Landshut sehr günstig. Dazu kommen noch die Betriebskosten.

Das Bauwerk kostete rund 19 Millionen Euro. Darin sind die erheblichen Kosten für den Abriss des alten Bestandes, die Altlastenbeseitigung und die besonderen Gründungsmaßnahmen enthalten. Die Oberste Baubehörde hat den Neubau mit 7,1 Millionen Euro gefördert. Das Studentenwerk hat 11,5 Millionen Euro Eigenmittel investiert.

In dem europaweit ausgelobten Architektenwettbewerb wurde das Architekturbüro Schaltraum Partnerschaft von Architekten mbH aus Hamburg mit der Ausführung beauftragt.
Mit der Planung der Außenanlagen war beauftragt: Raschauer Garten- und Landschaftsarchitektur Gbr aus München.
Mit der Planung und Ausführung der haustechnischen Anlagen waren beauftragt:
-    für Heizung, Lüftung und Sanitär das Ingenieurbüro Bummer Hof Planungs-GmbH aus Regensburg
-    für Elektro und Aufzug Ingenieurbüro Pema aus Regensburg
-    für Tragwerksplanung Seeberger Friedl Planungsgesellschaft mbH aus Pfarrkirchen
Mit der Projektsteuerung war beauftragt Brüssler Projekt Management GmbH aus München.