"Im Verbund sind wir stärker"

Unter dem Motto „Im Verbund sind wir stärker“ kamen am 8. und 9. Mai die Beteiligten des Hochschulverbunds TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) zu einem ersten Gesamttreffen zusammen.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Arbeitstreffens im Kloster Plankstetten standen der intensive Austausch sowie das gegenseitige Kennenlernen aller Projektbeteiligten. Damit ist der Rahmen für eine gute Zusammenarbeit für die Projektlaufzeit bis Ende 2022 gesetzt. Neben der Hochschule Landshut waren die OTH Regensburg als Koordinatorin, die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf sowie die Universitäten Passau und Regensburg vertreten.
Schon beim gegenseitigen Kennenlernen der Beteiligten wurde klar, dass die TRIO-Mitarbeitenden eine große Vielfalt an Disziplinen und Erfahrungen in diesem Projekt vereinen und ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen abdecken.

Ziele und Transferverständnis
Dr. Herrad Schmidt stellte als Referentin des wissenschaftlichen Leiters Prof. Burkhard Freitag (beide Universität Passau) die Ziele und das Transferverständnis von TRIO vor: „TRIO bringt Innovation und strahlt als Innovationsmotor in die Region hinein.“ Der Transfer soll durch das Projekt im wechselseitigen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region Ostbayern stattfinden. Wissenschaftliche Ergebnisse können für Innovationen nutzbar gemacht werden und Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft zurück in die Forschung getragen werden. Der Hochschulverbund versteht sich hierbei als Drehscheibe.

Fünf Verbundvorhaben
Um diese noch abstrakten Ideen mit Leben zu füllen, beschäftigen sich fünf Verbundvorhaben mit verschiedenen Teilbereichen:

  • Bedarfsanalyse in engem Austausch mit Unternehmen
  • Wissenschaftsscouting, d.h. die Suche nach neuen, innovativen Ergebnissen aus der Wissenschaft, an den Verbundhochschulen
  • Einrichtung und Betrieb von Innovationslaboren
  • Wissenschaftskommunikation
  • Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen und Rahmenbedingungen

Hohe Komplexität
Als Hochschulentwicklungsprojekt zielt TRIO auf die Weiterentwicklung und Professionalisierung von bestehenden Strukturen und Prozessen im Bereich Transfer an allen beteiligten Verbundhochschulen. „TRIO will den Transfer stärken und das gesamte Prozedere von der Bedarfsanalyse und Ideenfindung bis zur Umsetzung einer Innovation für alle Beteiligten einheitlicher, direkter und effizienter machen – damit hat der Hochschulverbund eine große Aufgabe vor sich, die man nur in gleichberechtigter Kooperation und auf der Grundlage funktionierender Kommunikation umsetzen kann“, betont Prof. Freitag. Dazu müssen die Teams, die hochschulübergreifend zusammenarbeiten, gute Prozesse, Strukturen, Ideen und messbare Bewertungskriterien erarbeiten. Nach dem Gesamttreffen steht fest: Die Komplexität im Projekt ist hoch, die Themen spannend, und die Beteiligten sind mit viel Enthusiasmus und Expertise am Start.

Über TRIO
Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Verbundprojekt der ostbayerischen Hochschulen und Universitäten und seinen regionalen Partnern und wird durch das Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ gefördert (2018-2022). TRIO versteht sich als aktiver Gestalter des Wissens- und Technologietransfers. Durch die hochschul- und fächerübergreifende Bündelung von Kompetenzen im Themenfeld Digitalisierung und durch den aktiven Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leistet der Hochschulverbund TRIO einen wichtigen Beitrag zu regionaler Innovation.

(Text: Karina Amann, Veronika Barnerßoi / Fotos: Antonella Giannitelli)