„Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.“

Die ersten Studierenden des Studiengangs „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss.

Sie zählen zu den Ersten ihres Fachs: Im Wintersemester 2014/15 startete an der Hochschule Landshut der neue Studiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“. Jetzt haben die ersten Absolventinnen und Absolventen ihren „Bachelor of Engineering“ abgeschlossen. Das Fazit der frischgebackenen Internationalen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure fällt durchweg positiv aus: „Ich würde mich immer wieder für diese Studiengang entscheiden“, berichtet die Absolventin Miriam Kobold. Ausschlaggebend seien für sie vor allem die vielfältigen Einstiegs- und Berufsmöglichkeiten gewesen. Die hatte sie nach dem vorher absolvierten Lehramtsstudium für Fremdsprachen nicht. „Deshalb suchte ich nach einer Möglichkeit für einen Richtungswechsel, die mir aber gleichzeitig den Rückgriff auf mein Sprachstudium erlaubt“, so Kobold. Ihr Plan ging auf: Seit einem Jahr arbeitet die Ingenieurin für ein namhaftes Unternehmen, erst als Praktikantin, dann für die Abschlussarbeit und jetzt mit Anschlussvertrag.

Internationale Wirtschaftsingenieure sind gefragt

„Die Nachfrage nach Internationalen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieuren ist in der Tat sehr hoch, mittlerweile sogar noch größer als bei Gründung des Studiengangs“, betont Studiengangsleiter Prof. Dr. Markus Schmitt. Immerhin beherrschen die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium zwei Fremdsprachen, sind interkulturell gut ausgebildet und haben Auslandserfahrung gesammelt. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, die Internationalisierung weiter voranzutreiben und ein Zeichen zu setzen für den qualifizierten Umgang mit internationalen Verflechtungen“, so Schmitt.

Die Hochschule Landshut ist eine von vier Hochschulen in Deutschland, die diesen Bachelorstudiengang anbieten. Er beinhaltet sieben Semester, davon ein Praxissemester im Ausland, die Fremdsprachen Englisch und wahlweise Chinesisch oder Spanisch sowie verschiedene Module zur Internationalisierung. Die Hochschule reagiert damit auf die Anforderungen von Unternehmen, die sich in einer stark internationalisierten Wirtschaft behaupten müssen. Immerhin liegt die Exportquote des verarbeitenden Gewerbes in Niederbayern bei 50 Prozent.

Für den Absolventen Julian Greth war gerade diese internationale Ausrichtung für die Wahl seines Studiums entscheidend: „Das Studium hat für mich eine ideale Grundlage für internationale Zusammenhänge gebildet. Ich kann diesen Studiengang daher auf jeden Fall weiterempfehlen.“ Darauf aufbauend will er nun einen Masterstudiengang mit einer ähnlich internationalen Ausrichtung wählen.

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