Hochschule Landshut entwickelt sich

Hochschulleitung stellt Kuratoriumsmitgliedern Agenda für eine erfolgreiche Zukunft vor

Wohin führt der Weg der Hochschule Landshut und welche Mittel werden für eine erfolgreiche Zukunft benötigt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Kuratorium, das zweimal im Jahr zusammenkommt und dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftsrelevanten Institutionen angehören. Parallel zum Studienstart im Wintersemester 2020/21 fand Anfang Oktober die jüngste Online-Kuratoriumssitzung unter Leitung von Regierungspräsident Dr. Rainer Haselbeck statt.

Vor allem aus personeller Sicht kam der Sitzung eine große Bedeutung zu. So traten Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und die beiden neugewählten Mitglieder des Präsidiums, Prof. Dr. Silvia Dollinger (Vizepräsidentin für Studium und Lehre) und Prof. Dr. Marcus Jautze (Vizepräsident für Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung) zum ersten Mal vor die Gremiumsmitglieder. Aber auch im Kuratorium selbst kam es vor kurzem zu zwei Neuberufungen in Person des Dingolfinger Bürgermeisters Armin Grassinger und Werner Bumeders, Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau. Außerdem wurde Hans Schmidt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayer-Oberpfalz, als Kuratoriumsmitglied bestätigt.

Den derzeit 21 Kuratoriumsmitgliedern liegt vor allem eines am Herzen – der Auf- und Ausbau der Hochschule Landshut. Wohin der Weg in Zukunft führen soll, skizzierten die einzelnen Mitglieder der Hochschulleitung:

Hochschulleitung stellt Zukunftspläne vor

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher möchte die Hochschule als Innovationsmotor in der Region etablieren und den Studierenden eine bestmögliche Vorbereitung auf das Berufsleben bieten. „Um das zu schaffen, muss die Hochschule weiterhin vor allem eines sein“, so Pörnbacher, „ein Ort an dem alle mit Freude arbeiten und lernen.“

Prof. Dr. Silvia Dollinger legt in ihrem Aufgabenbereich den Fokus unter anderem auf die Themen Digitalisierung und Lehre. Die Corona-Pandemie habe die Hochschulen vor enorme Herausforderungen gestellt, den Lehrbetrieb in kürzester Zeit komplett auf online umzustellen. In Zukunft müsse es nun darum gehen, die Vorteile sowohl von Präsenz- als auch digitaler Lehre zu evaluieren und mögliche Hybrid-Modelle zu erarbeiten.

Die Themen Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung liegen künftig in den Händen von Vizepräsident Prof. Dr. Marcus Jautze. Sein Ziel für die kommenden Jahre ist der Ausbau jedes einzelnen Bereichs, unter anderem im Hinblick auf den Studienbetrieb, das Forschungsmanagement, die Gründerberatung und -förderung sowie neue berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge.

Prof. Dr. Holger Timinger, der als Vizepräsident bereits einige Jahre im Amt ist und den Bereich Forschung und Transfer verantwortet, legt viel Wert auf den Ausbau der Wissenschaftskommunikation. Als weitere Zukunftsprojekte nannte er den Kuratoriumsmitgliedern außerdem die Einführung eines Forschungsinformationssystems sowie einen weiteren personellen Ausbau in den Forschungsschwerpunkten.

Zum Abschluss der Vorstellungsrunde präsentierte Kanzler Dr. Johann Rist die Ziele der Verwaltung der Hochschule Landshut. Dazu zählen unter anderem die Digitalisierung des Verwaltungsbereichs als Voraussetzung für moderne und effiziente Prozesse sowie die Optimierung der Schnittstellen hinsichtlich Zusammenarbeit und Transparenz.

Vorstellung des Doppelhaushalts

Die Kuratoriumsmitglieder bekamen während der Sitzung aber nicht nur einen guten Einblick in die Ziele der Hochschulleitung, sondern auch in den Status quo der Hochschule Landshut. So stellte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher den beantragten Doppelhaushalt vor. Aus diesem konnten die Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer vor allem eines herauslesen: Bei der Personal- und Raumsituation an der Hochschule ist noch Luft nach oben. „Im Hinblick auf die relative Anzahl grundfinanzierter Planstellen liegen wir mit 1,0 deutlich hinter vergleichbaren Hochschulen wie Coburg, Hof und Rosenheim“, resümierte Pörnbacher. „Außerdem stehen einige Baumaßnahmen an, die für die weitere Entwicklung der Hochschule existenziell sind.“ Der Hochschulpräsident bezog sich dabei auf die Notwendigkeit zusätzlicher Parkplätze und den dringenden Bedarf an weiteren Laborflächen.

Im Anschluss an die Präsentation der Hochschulleitung tauschten sich die Kuratoriumsmitglieder rege untereinander aus und erklärten ihre Bereitschaft, die Hochschule weiterhin intensiv auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen.

Foto: Hochschule Landshut

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