Hochschule Landshut begrüßt Schülerinnen des „FutureTechMakers“ Programms von Texas Instruments

Kooperation der Fakultät Betriebswirtschaft und Texas Instruments sorgt für Veranstaltung am Landshuter Campus, die Schülerinnen erfolgreich für Technik begeistert

Eine Gruppe von Schülerinnen im Alter von 14-18 Jahren nahm jüngst am Programm „FutureTechMakers“ von Texas Instruments teil. Im Rahmen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“, die das Ziel hat, junge Frauen für einen MINT-Beruf zu begeistern (Anm. d. Red. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), konnten die Schülerinnen in ihrer Ferienwoche Einblicke in ein innovatives Unternehmen gewinnen und in die Welt der Technik eintauchen.

Auf Initiative von Hochschulratsmitglied Andreas Schwaiger, Vice President Regional & EMEA Controller, besuchten die jungen Frauen am 31. Oktober die Hochschule Landshut. In enger Abstimmung mit Texas Instruments erarbeiteten die Professorinnen Valentina Speidel und Christiane Reif aus der Fakultät Betriebswirtschaft das Veranstaltungskonzept. Zunächst lernten sie die Studienmöglichkeiten an der Hochschule Landshut kennen. Danach wurde in einem interaktiven Austausch über Gender Equality und die verschiedenen Dimensionen der Gleichberechtigung diskutiert. Frau Prof. Dr. Christiane Reif stellte dazu neueste Daten des Statistischen Bundesamtes vor und erörterte die Einflussfaktoren dieser Thematik.

Im Anschluss daran ging es zusammen mit Dekan Prof. Dr. Alexander Kumpf in das Labor der Fakultät Betriebswirtschaft. Hier stellten sich die Teilnehmerinnen der Aufgabe, anhand eines Prototyps ein Fahrzeug aus Lego nachzubauen. Dabei wurden die Autos zunächst in Kleingruppen mittels der Legosteine gefertigt und im Anschluss dieser Erfahrung in die Produktion am Fließband übergeleitet.

„Es ist fantastisch zu sehen, wie reflektiert und selbstbewusst die jungen Frauen gesellschaftspolitische Themen diskutiert haben. Gleichzeitig haben sie bei den fachlichen Aufgabenstellungen im Labor Teamgeist wie Führungspotential gezeigt und kritisch das eigene Vorgehen analysiert. Ich würde mich freuen, diese Kompetenzen in ein paar Jahren an unserem Campus weiter zu fördern“, blickt Prof. Reif auf eine für alle Seiten gewinnbringende Veranstaltung zurück.

Was haben moderne Fahrzeuge, Notebooks, Smartphones oder Fernseher gemeinsam? Sie alle werden aus Bausteinen zusammengesetzt. Elektronikbausteine sind, wenn man so will, das Kerngeschäft des Tech-Riesen Texas Instruments. So konnten die Schülerinnen im Labor der Hochschule Landshut auf spielerische Weise an den MINT-Bereich herangeführt werden, indem sie Produktion mit Arbeitsteilung kennenlernen, reflektieren und im Anschluss ihre Ergebnisse unter den Aspekten Output, Qualität, Arbeitsbelastung sowie Engstellen in der Produktion vorstellen durften.

„Um mehr Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern, ist es wichtig ihnen frühzeitig die Möglichkeiten und Chancen zu zeigen, die sie mit diesen Berufen haben, ihnen gleichzeitig etwaige Ängste zu nehmen und ihnen Mut zu machen, sich solche Berufe auch selbst zuzutrauen. Am besten gelingt das im direkten Gespräch,“ schildert WEN-Mitglied Elizabete de Freitas, Elektrotechnik-Ingenieurin und Area Sales Director Industrial bei Texas Instruments.

Der Besuch wurde mit einer Führung durch die Hochschule Landshut abgerundet, die eine ehemalige Studentin und jetzige Mitarbeiterin von Texas Instruments unternahm. Die Hochschule Landshut wünscht den „FutureTechMakers“ alles Gute für die Zukunft. Wir freuen uns schon auf die nächste Generation Studierender.


Fotos: Hochschule Landshut
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