Gelungener Start deutsch-französischer Projektarbeit

19 Masteranden zu Besuch an der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Landshut

Seit einigen Jahren besteht zwischen der Fakultät Maschinenbau und den französischen Bildungseinrichtungen ANFA und GARAC im Masterstudiengang „Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik“ eine enge Kooperation. Um den engen Austausch aufrecht zu erhalten, öffnete die Fakultät bereits im Herbst 2020 ihre Lehrmodule für französische Studierende – wegen Corona war das aber nur digital möglich. Zum Start des Wintersemesters konnten die Fakultätsverantwortlichen eine französische Delegation aus Paris an der Hochschule begrüßen und das gestartete Format weiter intensivieren.

Zusammen mit ihren Gruppenleiter*innen besuchten 19 französische Masterstudierende für eine Woche die Hochschule Landshut, um das akademische Umfeld und die Kooperationspartner persönlich kennen zu lernen sowie sich über die gemeinsame Projektarbeit auszutauschen. Auf dem dreitägigen Programm standen außerdem Führungen über den Campus, durch das Technologiezentrum Energie in Ruhstorf, mit dem wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, sowie durch Landshut und München. Auch an einer Werkbesichtigung der BMW Group in München und einer begleiteten Führung durch das Deutsche Museum nahmen die französischen Gäste teil.

Internationale Zusammenarbeit in gemischten Teams

Wie im vergangenen Jahr, finden auch in diesem Wintersemester wieder fünf gemeinsame Projektarbeiten statt, wovon erstmals zwei unter französischer Führung stehen. Einen guten Eindruck über Umfang und Art der Zusammenarbeit im Rahmen einer solchen Projektarbeit vermittelt der Artikel „Der internationale Austausch lebt!“ anhand einer PA des letzten Jahres. Deutsche und Franzosen werden dabei gemischt. „Ziel des Projekts ist es, den deutschen und französischen Studierenden die auf dem globalen Arbeitsmarkt wichtigen Kompetenzen zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich wichtige Soft Skills anzueignen“, betont Prof. Dr. Manfred Strohe, Studiengangsleiter im Master „Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik“. „So sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungen in einem internationalen und interkulturellen Umfeld, in der Projektkoordination, in der Kommunikation in einer Fremdsprache (Englisch) sowie im Delegieren und Aufteilen der Arbeitsgebiete“, ergänzte der Fakultätsreferent Alexey Istratov, der für die Organisation des Programms verantwortlich war.

Für die kontinuierliche Betreuung der einzelnen Arbeitsgruppen während des Semesters ist je ein französisch – deutsches Lehrenden-Team verantwortlich, welches in kontinuierlichem Austausch steht. Die themenstellende Person leitet die Projektarbeit, die jeweils andere Lehrperson dient als Ansprechpartner für die Studierenden vor Ort. Die Bewertung der Studierendenleistung erfolgt in enger Abstimmung zwischen den beiden Lehrenden. So ist gewährleistet, dass nicht nur zwischen den Studierenden, sondern auch zwischen den Dozierenden ein reger Austausch über pädagogische Konzepte und Lehrinhalte gewährleistet ist. „Internationalisierung der Arbeitswelt“ wird somit zu einem gelebten Bestandteil des Studiums.

Fotos: Hochschule Landshut

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