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Drei Geschäftsideen beim Businessplan Wettbewerb ideenReich ausgezeichnet

Am Dienstagabend wurden die Sieger des diesjährigen Businessplan Wettbewerbs ideenReich Südostbayern bei der feierlichen Prämierung in der Herzogsburg Dingolfing vorgestellt: drei viel versprechende junge Unternehmen aus Altötting, Passau und Rottal-Inn standen auf der Bühne. Mit Konzepten aus den Zukunftsbranchen - Umwelttechnologien, Online Handel und IT-Sicherheit und einem fundierten Geschäftsmodell wollen die Gründer mit Sitz in der Region durchstarten.

Landrat Heinrich Trapp, Landkreis Dingolfing-Landau, und Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut, gratulierten herzlich und betonten den hohen Stellenwert, den junge innovative „Köpfe“ in unserer Gesellschaft gebühren sollte, die sich trauen etwas anzupacken.

Ende Januar ging die Einreichungsphase des Businessplan Wettbewerbs zu Ende. 37 Gründer bewarben sich mit 21 Konzepten. Den Juroren des Wettbewerbs – allesamt selbst erfolgreiche Unternehmer, Fachexperten und Investoren – fiel die Entscheidung nicht leicht. „Wir haben eine Vielzahl von Geschäftsideen mit guten Erfolgschancen und Wachstumsaussichten gesehen“, resümiert Harald Wagner, der den BPW ideenReich und das IDEE Gründerzentrum der Hochschule Landshut leitet. „Beim diesjährigen Wettbewerb zeigt sich wieder einmal, wie viel unternehmerisches Potenzial in der Region steckt!“ Die Sieger freuten sich und konnten von erhielten von Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von evobis, noch wertvolle Tipps mit auf Ihrem Weg zu einer erfolgreichen Finanzierung.

Auf Platz eins wurde die green store ag aus Altötting prämiert: Das junge Umwelttechnologie-Unternehmen beschäftigt sich mit der viel diskutierten Frage, wie man regenerative Energien effizienter nutzen und bedarfsgerecht verteilen kann. Ihr Stromspeichersystem kann den Eigenverbrauch des durch Photovoltaikanlagen erzeugten Stroms besser steuern. Einsatzgebiete sind private Haushalte, Landwirtschaft und Gewerbe. Die zweitplatzierte unica.to AG ist ein Studenten-Team aus der Universität Passau. Ihr Name Programm: Das e-Commerce Start-up bedient die wachsende Frage nach individuellen, hochwertigen Produkten mit unkomplizierter Bestellung über das Internet. Auf der Plattform können die Kunden Sonderanfertigungen bestellen und eigene Designideen umsetzen lassen. Drittplatziert ist die brainchild GmbH aus dem Landkreis Rottal-Inn mit einem Gerät, das die E-Mail-Kommunikation und den Datentransfer sicherer macht. Sowohl private Nutzer als auch Geschäftskunden können diese Verschlüsselungsmethode nutzen. Dass die Jury Geschäftsführer Mike Werner, ein Alumnus der Hochschule Landshut auszeichnete, freute Präsident Stoffel ganz besonders.

Die drei Siegerteams dürfen sich über Geldpreise von insgesamt 2.250 Euro freuen. Aber unabhängig von der Platzierung profitiert jeder einzelne Teilnehmer des Wettbewerbs, denn die Juroren geben für jede Einreichung ausgiebig Feedback und Tipps zu Optimierung des Konzepts.
Außerdem sind alle Teilnehmer – genauso wie Neueinsteiger – eingeladen, ihre Businesspläne in zwei weiteren Stufen des Münchener Businessplan Wettbewerbs mit weiterer Unterstützung zu vervollständigen.
Mit die größte Herausforderung für junge Unternehmen ist es, genügend Kapital für die ersten Schritte im Markt aufzubringen. Das gilt vor allem für technologiebasierte Gründungen, die oft lange Entwicklungszeiten –und –Kosten finanzieren müssen. Aber auch Marketing und Personal sind große Posten im Gründerbudget, wenn das Unternehmen erfolgreich starten will. Deshalb bietet Harald Wagner den Gründern in der Region individuelle Hilfestellung durch Einzel-Coaching und Kontakte zu Investoren im evobis Finanzierungsnetzwerk an.

Der BPW ideenReich wird von der südbayerischen Institution evobis gemeinsam mit der Hochschule Landshut ausgerichtet. Unterstützt wird die Initiative vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und engagierten Unternehmen sowie Organisationen aus der Region. Projektpartner sind alle Landkreise, kreisfreien Städte und Kammern der ideenReich Region sowie die Hochschule Deggendorf und die Universität Passau.

Münchener Businessplan Wettbewerb Stufe 2 – bis 19. März 2013
Nach der Prämierung können die Teilnehmer ebenso wie Neueinsteiger mit Gründern aus ganz Südbayern beim Münchener Businessplan Wettbewerb 2013 in den finalen Stufen antreten und sich in zwei weiteren noch mehr Feedback holen. Auch kostenlose Workshops zur Businessplan Erstellung werden weiterhin an mehreren Orten und Terminen in Südbayern angeboten. Insgesamt werden beim Münchener Businessplan Wettbewerb rund 50.000 Euro Preisgelder vergeben. Nächster Einreichungs-Termin für Teilnehmer und Neueinsteiger: 19. März 2013, mehr unter www.evobis.de

Die Sieger des BPW ideenReich 2013

1. Platz, dotiert mit 1.000 Euro
green store ag
Herstellung und Vertrieb von Stromspeichersystem mit Lithium-Batterien für die Eigenverbrauchsmaximierung in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage: Modulare Einzelkomponenten sorgen für eine flexible Systemauslegung und einfache Installation. Das Stromspeichersystem wird im Haushalt, der Landwirtschaft und im Gewerbebetrieb eingesetzt und arbeitet netzdienlich nach den BMU-Förderrichtlinien. Die Stromspeicher werden über regionale Installationspartner aus dem Elektro- und Solarhandwerk an den Endkunden verkauft und geliefert.
Team: Mathias Straßer, Michael Straßer, Elisabeth Müller
Branche: TECHNOLOGIEN - Umweltttechnologie
Herkunft: Privates Unternehmen; Altötting

2. Platz, dotiert mit 750 Euro
unica.to UG (haftungsbeschränkt)
unica.to ist eine Plattform zur Vermittlung von Sonderanfertigungen. Wir vernetzen Kunden und Hersteller aus dem (Kunst-)Handwerk, die Designideen aus den Bereichen Möbel, Schmuck, Kunst und Mode in einem transparenten Prozess umsetzen. In 3 Schritten kommt man auf unica.to zum Wunschprodukt:
1.Inspiration durch Text, Skizze oder Bild beschreiben und im Konfigurator produktspezifische Parameter wie Material und Maße angeben.
2. Dauer, Budget und – falls gewünscht – die Region festlegen.
3. Angebote von Herstellern und deren Schaufenster auf unica.to sichten und den Auftrag bestätigen.
Team: Florian Podewils, John Shatraw, Simon Niechzial
Branche: IKT – E-Commerce
Herkunft: Universität Passau

3. Platz, dotiert mit 500 Euro
brainchild GmbH
s@feNET ist eine Hardwarelösung zur autonomen Ver- und Entschlüsselung von Datenkommunikation wie z.B. E-Mail. brainchild möchte eine Marktlücke im Bereich der IT-Security schließen und entwickelt hierfür die s@feNET Box. Dabei handelt es sich um einen autonomen, selbstkonfigurierenden Kommunikationsteilnehmer in privaten und geschäftlichen Netzwerken, der es ermöglicht, den ein- und ausgehenden Datenverkehr auch nachträglich zu beeinflussen. Der Endnutzer profitiert durch die Verwendung von s@feNET indem er sorgenfrei und ohne Aufwand Kommunikation nach neuesten und bewährten Verschlüsselungsmethoden absichert.
Team: Mike Werner, Johannes Dürr
Branche: IKT - Embedded/mobile und Systemsoftware
Herkunft: Privates Unternehmen; Rottal-Inn

vlnr.: ideenReich Projektleiter Harald Wagner, Landrat Heinrich Trapp (LKR Dingolfing-Landau), Michael Straßer (green store ag), Mathias Straßer (green store ag), Präsident der Hochschule Landshut Prof. Dr. Karl Stoffel, Elisabeth Müller (green store ag), Florian Podewils (unica.to), Johannes Dürr (brainchild GmbH), Simon Niechzial (unica.to), Mike Werner (brainchild GmbH), 1. Bürgermeister Josef Pellkofer (Stadt Dingolfing), Dr. Carsten Rudolph (evobis GmbH)

vlnr.: ideenReich Projektleiter Harald Wagner, Landrat Heinrich Trapp (LKR Dingolfing-Landau), Michael Straßer (green store ag), Mathias Straßer (green store ag), Präsident der Hochschule Landshut Prof. Dr. Karl Stoffel, Elisabeth Müller (green store ag), Florian Podewils (unica.to), Johannes Dürr (brainchild GmbH), Simon Niechzial (unica.to), Mike Werner (brainchild GmbH), 1. Bürgermeister Josef Pellkofer (Stadt Dingolfing), Dr. Carsten Rudolph (evobis GmbH)