BundesDekaneKonferenz der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Landshut

Zum ersten Mal war die Hochschule Landshut Gastgeberin der 89. Tagung der BundesDekaneKonferenz Wirtschaftswissenschaften, die vom 11. - 13. Mai 2016 stattfand. Die BundesDekaneKonferenz ist die Vereinigung der amtierenden Dekaninnen und Dekane der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche der Hochschulen in  Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Die Tagung wurde feierlich eröffnet im Prunksaal des Landshuter Rathauses. Oberbürgermeister Hans Rampf und Staatssekretär Bernd Sibler hielten die Grußansprachen.

Staatssekretär Bernd Sibler betonte: „In ihrer diesjährigen Frühjahrstagung widmet sich die BundesDekaneKonferenz dem Kernanliegen bayerischer Hochschulpolitik: unsere Hochschulen zukunftsfest zu machen! Jüngstes Beispiel hierfür ist unsere wissenschaftsgestützte Struktur- und Regionalisierungsstrategie. Mit ihr verfolgen wir das Ziel, die Hochschulen gerade auch in ländlichen Regionen zu verankern, hier profilscharf Studienangebote einzurichten und durch die Vernetzung von Hochschule, Wissenschaft und Wirtschaft die Region zu stärken. Damit kommen die spezifischen Potenziale unserer Regionen noch besser zur Geltung.“

Oberbürgermeister Hans Rampf hob die überaus positive Entwicklung der Hochschule Landshut hervor, die bereits seit 1971 in Landshut beheimatet ist. "Vor allem in der vergangenen Dekade hat unsere Hochschule eine großartige Entwicklung erlebt. Darauf sind wir sehr stolz", betonte Rampf und lobte das gesamte Hochschulteam mit ihrem Präsidenten Prof. Dr. Karl Stoffel an der Spitze für ihre herausragenden Leistungen. Die Hochschule brauche den Vergleich mit anderen Hochschulen nicht zu scheuen und genieße auch international einen hervorragenden Ruf, was nicht zuletzt auch die steigenden Studentenzahlen belegen. „Die Hochschule ist ein wichtiger Baustein in der zukünftigen Entwicklung der Stadt. Ich freue mich auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit mit der Hochschule, die für beide Seiten eine Win-Win-Situation bringt", betonte der Oberbürgermeister.

Das Fachprogramm der Landshuter Tagung stand unter dem Motto „Positionierung der Hochschule in einer dichtbesiedelten Hochschullandschaft“. Hochschulpräsident Prof. Stoffel berichtete von der Entwicklung und Implementierung der Hochschulstrategie. Die Professoren Gronover und Mühlfriedel stellten das von ihnen entwickelte didaktische Konzept zur Förderung von unternehmerischen Kompetenzen bei Studierenden vor. Für die Gesunderhaltung von Lehrenden stellte Prof. Jaeger Handlungsoptionen im Umgang mit der psychischen und physischen Belastung bei Lehrenden vor.

Technologietransfer in der Lehre ist der Hochschule Landshut ein besonderes Anliegen. Ausdruck dafür ist das im April d. J. neueröffnete Technologiezentrum TZ PULS in Dingolfing. Bürgermeister Pellkofer aus Dingolfing berichtete den Gästen gemeinsam mit dem Hochschulpräsidenten über dessen Errichtung. Wie Technologietransfer in der Lehre konkret erfolgt, stellten die Professoren Schneider und Roeren in den Fokus ihres Beitrages.  

Für das leibliche Wohl sorgte der Verein MitArbeiten Landshut e. V.  Hier kochen und bedienen engagierte Ehrenamtliche gemeinsam mit Jugendlichen mit Lern- oder Sprachbehinderungen und schaffen so Arbeitsplätze für junge Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt wenige Chancen haben.

Alles in allem eine sehr gelungene Tagung, in der sich Landshut und seine Hochschule sehr gut präsentierten und für deren Organisation wir der Dekanin Prof. Dr. Speidel und der studentischen Unternehmensberatung Unicon herzlich danken.