Automatisiert zur Hochleistungslogistik

TZ PULS und das Unternehmen Jungheinrich schließen Ausrüstervertrag über ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) für die Lern- und Musterfabrik des Technologiezentrums

Das Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) entwickelt derzeit seine Lern- und Musterfabrik zum Prozessinnovations-Zentrum weiter. Neue Technologien werden integriert, Arbeitsbereiche radikal umgestaltet und digital vernetzt. Eines der Ziele, um eine wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Fabrik zu verwirklichen, ist eine vollautomatisierte Hochleistungslogistik. Einen Meilenstein dazu bildet der Ausrüstervertrag, den die Jungheinrich Vertrieb Deutschland AG & Co. KG München mit der Hochschule Landshut jüngst abschloss.

Der führende Lösungsanbieter in der Intralogistik stellt dem TZ PULS sein fahrerloses Transportfahrzeug EKS 215a zur Verfügung, um es in Forschung und Lehre zu nutzen. Mit im Paket ist die Anbindung an die Jungheinrich Steuerungssoftware, die einen effizienten Material- und Warenfluss innerhalb der Musterfabrik gewährleistet.

Intralogistik wettbewerbsfähig gestalten

„Mit diesem fahrerlosen Transportfahrzeug schließen wir eine Lücke in der vollautomatisierten Einlagerung und Bereitstellung von Paletten und Großladungsträgern in der Lern- und Musterfabrik“, freut sich Prof. Dr. Markus Schneider, Leiter des Technologiezentrums PULS. „Damit stellt das Jungheinrich-System einen weiteren wichtigen Baustein dar, die Intralogistik und damit die Produktion in Bayern wettbewerbsfähig zu gestalten.“

„Unser Ziel ist es, Industrie, Forschung und Lehre zu verbinden“, stellt Lars Planko, Geschäftsleiter Jungheinrich Moosburg klar heraus. „Unsere fahrerlosen Transportfahrzeuge sind das Herzstück eines automatisierten Lagers – vollautomatisch, präzise und prozesssicher. Intralogistik 4.0 Made by Jungheinrich“.

In der zweiten Jahreshälfte 2021 werden die Ergebnisse der innovativen Umgestaltung in der Lern- und Musterfabrik zu besichtigen sein. „Wir versprechen uns davon nicht nur, Partner der regionalen Unternehmen für eine intelligente Automatisierung zu sein, sondern wollen gleichzeitig neue Impulse in der Forschung setzen“, betont Tobias Ettengruber, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt PRocess INnovation CEnter (PR|IN|CE). Interessierte Unternehmen können sich auf der Website www.tz-puls.de für Führungen anmelden.

Foto: Jungheinrich
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