Absolventinnen und Absolventen in der Region halten

Schulleiter von Fach- und Berufsoberschule Landshut zu Besuch beim Hochschulpräsidenten

120 Minuten intensiver Austausch – das war das Ergebnis eines Hochschulbesuchs von Dr. Georg Aigner, Leiter der Fach- und Berufsoberschule Landshut-Dingolfing, und Markus Schnelzer, seinem Schulleiterkollegen der Fach- und Berufsoberschule Schönbrunn. Das Treffen mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Kerstin Dempf, Leiterin der Abteilung Studienberatung und Karriereservice, hatte zum Ziel, Kooperationspotenziale zwischen Hochschule, FOS und BOS auszuloten.

Der Besuch war gleichzeitig das erste Aufeinandertreffen der beiden Schulleiter mit dem Hochschulpräsidenten. Pörnbacher nutzte deshalb die Gelegenheit, seine Vision der Zukunft der Hochschule Landshut vorzustellen. Mit seinem Wunsch, den Campus in der Region noch weiter zu verwurzeln und das Studienangebot daran auszurichten, stieß er bei Aigner und Schnelzer auf viel Zuspruch. „Wir wollen Absolventinnen und Absolventen unbedingt in der Region halten“, so Schnelzer. Umso wichtiger sei es daher, ergänzte Aigner, attraktive Studiengänge zu etablieren, die in Süd-Ost-Bayern gefragt sind.

Studienangebot soll weiter wachsen

„An der Hochschule wird sich in den kommenden Jahren einiges tun“, versprach Pörnbacher. Erst vor kurzem sei man mit dem zum diesjährigen Wintersemester startenden Studiengang „Hebamme, weiterqualifizierend“ tief in den Gesundheitssektor eingetaucht. „Neben dem bereits bestehenden Studiengang ‚Biomedizinische Technik‘, wollen wir das Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen“, betonte der Hochschulpräsident. Besonders Schnelzer nahm diese Aussage mit Freude zur Kenntnis: „In unserer elften Jahrgangsstufe haben wir dieses Jahr drei Gesundheitsklassen mit über 60 Schülerinnen und Schülern. Einen weiteren Ausbau in Studiengänge aus dem Gesundheitsbereich begrüße ich deswegen sehr.“

Um potenzielle Studierende bestmöglich auf ein Studium vorzubereiten und ihr Interesse für ein bestimmtes Fachgebiet zu wecken, ist der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und Hochschule von enormer Bedeutung. Das zu koordinieren ist Aufgabe von Kerstin Dempf, die mit Aigner und Schnelzer in regelmäßigem Kontakt steht. Zusammen mit dem Hochschulpräsidenten und den beiden Schulleitern diskutierte die Leiterin der Abteilung Studienberatung und Karriereservice mögliche Formate.

Studierende sollen von Erfahrungen berichten

Alle vier waren sich einig, dass es sinnvoll wäre, den Austausch von Studierenden mit Schülerinnen und Schülern zu fördern, zum Beispiel in Form von Besuchen an den beiden weiterführenden Schulen. „FOS und BOS würden sicher davon profitieren, wenn unsere Studierenden von ihrem Studium und ihrem Alltag berichten“, hob Dempf hervor. „Das nimmt vielen vielleicht auch die Scheu vor einem Studium und löst Berührungsängste.“

Aber auch auf der Ebene von Lehrkräften und Dozierenden wollen Hochschule sowie FOS und BOS mehr Austausch. Eine konkrete Umsetzung könnte dabei schon bald folgen. Dempf, Pörnbacher, Aigner und Schnelzer verständigten sich darauf, Teile des nächsten Arbeitskreistreffens der Schulleiter und Schulleiterinnen von FOS und BOS an der Hochschule abzuhalten, und dabei beispielsweise Laborführungen anzubieten.

Foto: Hochschule Landshut

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