Abschlussarbeit mit Auszeichnung

Laura Strobl, Absolventin der Hochschule Landshut, erhielt den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung. Ihr Vater nahm den Preis stellvertretend für seine Tochter von Laudator Michael Staab entgegen.

Laura Strobl, Absolventin des Bachelorstudienganges „Energie- und Leichtbautechnik“ an der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Landshut, wurde für ihre Abschlussarbeit „Stand und Perspektiven des Recyclings von CFK-Materialien“ mit dem diesjährigen Studentenpreis der Wirtschaftszeitung ausgezeichnet. Im Rahmen einer festlichen Gala im Regensburger Cinemaxx mit über 230 Gästen aus der ostbayerischen Wirtschaft und Wissenschaft überreichte Laudator Michael Staab, Personalleiter der Continental Automotive GmbH, die Auszeichnung stellvertretend an den Vater der derzeit in Chile weilenden Preisträgerin. Der Studentenpreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert.

CFK-Materialien (Kohlenstofffaser verstärkte Kunststoffe) stellen einen wichtigen Leichtbauwerkstoff bei der Herstellung von Produkten aus der Automobil-, Luft- und Raumfahrttechnik sowie bei Sportartikeln oder Windkraftanlagen dar. In ihrer Abschlussarbeit unter der Betreuung von Prof. Dr. Josef Hofmann untersuchte Laura Strobl die derzeit vorhandenen Recyclingverfahren und bewertete diese im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit und Praxistauglichkeit. Ihr Fazit: Es gibt mittlerweile eine Reihe von interessanten Ansätzen zur Wiederverwertung der mit hohem Energieaufwand hergestellten Faser. Allerdings lässt die Qualität der bei der Behandlung erhaltenen Kohlenstoff-Fasern in vielen Fällen noch zu wünschen übrig. Damit jedoch ein erfolgreicher Wiedereinsatz von CFK-Bauteilen wirtschaftlich möglich ist, müssten nach ihrer Meinung die Recyclingprozesse in Zukunft optimiert werden und Anwendungen mit einem Alleinstellungsmerkmal für recycelte Carbonfasern gefunden werden.

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