„Wagnisse lohnen sich.“

David Alexander Scherwath, Alumnus, Master Wirtschaftsingenieurwesen

David Scherwath ist einer der Studierenden, die nicht nur an die Hochschule gekommen sind, um sich lediglich fachlich weiterzuentwickeln. „Ich bin gerne effizient. Trödeln ist nicht mein Ding. Da mache ich lieber noch was anderes“, erklärt der aktive Student. Auch in seiner Freizeit will er wirksam und schnell vorankommen – beim Segeln, Skifahren oder Joggen. Einzig beim Bergwandern nimmt er die Geschwindigkeit heraus und lässt die Seele baumeln.

Scherwath studierte Wirtschaftsingenieurwesen – der größte Studiengang der Fakultät. Besonders das Projektmanagement hat es ihm angetan. „Das ist wichtig für Beruf und Ehrenamt“, erklärt er. Deswegen hat er sich ganz bewusst für dieses Studienfach in Landshut entschieden. „Die Betreuung und die Ausstattung der Hochschule ist optimal“, erklärt Scherwath seine Entscheidung. „Und mit den vielen jungen und engagierten Professoren habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.“

Er engagierte sich während der Jahre am Campus in unterschiedlichen Vereinen und Gremien. In Spitzenzeiten steckte er 80 Prozent seiner Zeit in verschiedene Ehrenämter. Das klappt nur mit extrem gutem Selbstmanagement. Aber es lohnt sich, findet der Student: „Man erwirbt Kenntnisse, die man in keiner Vorlesung lernt. Ich kann jedem nur empfehlen, den Mut zu haben, etwas anzufangen und auch mal ein Risiko einzugehen. Ein Praktikum im Ausland oder ein Ehrenamt bereichern immer die Studienzeit. Selbst wenn man scheitert, der Schaden ist doch meist überschaubar.“

Scherwath war unter anderem 1. Vorsitzender des WingLA e. V. „Ich habe extrem viele Erfahrungen und eine Menge Kontakte gesammelt. Und zwar nicht nur in offiziellen Veranstaltungen, interessante Menschen lernt man auch abends bei einem Bier kennen“, resümiert er. Genau das macht seiner Ansicht nach ein Studium wirklich aus: die Möglichkeit, hochschulübergreifende Kontakte zu knüpfen und über den Tellerrand der eigenen Fakultät zu sehen. „Wenn man sich dafür begeistern kann, findet man auch die Zeit dafür“, ist er überzeugt.

Die entstandenen Kontakte ermöglichten Scherwath, sein Praxissemester in Singapur zu absolvieren sowie die Masterarbeit in einer Unternehmensberatung zu schreiben. Hier kann Scherwath Dinge bewegen: „In der Regel werden Unternehmensberater erst gerufen, wenn’s brennt und der Druck da ist, dass etwas geändert wird“, meint er. Bei seinem jetzigen Arbeitgeber, einer Produktions- und Logistikberatung, werden vor allem technische Problemstellungen angegangen – ideal für einen Wirtschaftsingenieur. Ein hohes Arbeitspensum macht Scherwath nichts aus. Im Gegenteil: „Wenn ich sehe, dass es vorangeht oder man etwas bewegt, dann macht es Spaß.“