Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat große Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Eine FAQ-Seite zum Coronavirus bieten unter anderem das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie das Bundesministerium für Gesundheit in Deutsch und Englisch an.

Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat darüber hinaus eine FAQ-Seite „Grundlegendes zum Hochschulbetrieb, zur Forschung und zum kulturellen Leben“ erstellt.

!!!ANLAUFSTELLEN GESCHLOSSEN!!!

Die Anlaufstellen des Studierenden-Service-Zentrums, des International Office, der Zentralen Studienberatung / Karriereservice, der Weiterbildungsakademie, des IT-Help Desk und der Fakultäten bieten ab sofort Beratung nur noch über Telefon und E-Mail an.

Telefonnummern zur Tele-Beratung sowie E-Mailadressen der Beratungsangebote sind unter dem Punkt „Service und Beratung“ zu finden.

Der IT-Helpdesk bietet inzwischen ein papierloses Verfahren für Nutzerzertifikate an.

Auch der Familienservice der Hochschule möchte in dieser schwierigen Zeit alle Hochschulangehörigen mit Familienaufgaben (Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen) bestmöglich unterstützen. Weitere Infos dazu finden Sie unter Familie in der Hochschule.

Neue Semesterplanung SS 2020


Stand 08.05.

Am 20. April startete die Hochschule Landshut offiziell ins Sommersemester 2020 – allerdings im Digitalbetrieb. Alle Kurse, die die Hochschule Landshut anbietet, finden deshalb ausschließlich online statt. Aufgrund der Beschlüsse von Bundes- und Landespolitik ist eine Präsenzlehre an allen bayerischen Hochschulen vorerst nicht möglich.

Die Hochschule weist in diesem Zusammenhang auf Folgendes hin:

1. Wir schaffen über die Moodle-Räume die Möglichkeit, Zugriff auf Vorlesungsunterlagen, digitale Angebote und andere Moodle-Aktivitäten zu erhalten.

Studierende können sich in die von ihnen für das Sommersemester geplanten Veranstaltungen in Moodle per Einschreibeschlüssel eintragen.

 

In dieser besonderen Situation bitten wir die Studierenden um ihr Engagement: Nuten Sie die Online-Angebote der Dozierenden für Ihr Studium, besuchen Sie regelmäßig Moodle, welches wir zusätzlich zur E-Mail-Kommunikation und dem digitalen Schwarzen Brett als weitere Kommunikationsplattform verwenden.

2. Daneben plant die Hochschule eine Verdichtung von Online-Veranstaltungen im Mai, Juni, Juli durch längere Vorlesungszeiten, durch den Entfall der bisher geplanten vorlesungsfreien Tage an Pfingsten (29. Mai bis 2. Juni 2020) und durch Nachholtermine an den bisher vorlesungsreduzierten Zeiten wie Freitag und Samstag.

Um vor dem 20. April 2020 ausgefallene Lehrveranstaltungen nachzuholen, können die Lehrveranstaltungen in dem Zeitrahmen von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr abgehalten werden. Auch an den Samstagen ab 25. April bis 11. Juli 2020 sowie an den vorlesungsfreien Tagen an Pfingsten (Freitag, Samstag, Dienstag) können Vorlesungen durchgeführt werden. In Ausnahmefällen können in Abstimmung mit den Studierenden auch an Sonn- und Feiertagen Vorlesungen stattfinden.

3. Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 läuft vom 20. April 2020 bis 10. Juli 2020. Die Prüfungen werden vom 11. Juli 2020 bis 31. Juli 2020 stattfinden. Der Prüfungsausschuss kann für das Sommersemester 2020 einen weiteren Prüfungszeitraum vom 10. September 2020 bis 25. September 2020 festsetzen.

4. Digitale Lehr- und Lernangebote finden so statt, dass es keine Nachteile für die Studierenden gibt. Informationen zu Semesterplänen, Lehrveranstaltungen etc. werden auf den jeweiligen Fakultätsseiten bekanntgegeben.

5. Die Entwicklungen der Corona-Pandemie werden auch Einfluss auf die Prüfungen haben. Die jeweiligen Prüfungsordnungen werden bzw. wurden entsprechend angepasst. Wie die Hochschule Landshut die Prüfungsphase umsetzen wird, erfahren Sie – abhängig von der Corona-Lage – in den kommenden Wochen; auf jeden Fall aber rechtzeitig vor den jeweiligen Prüfungen.

Über die Änderung der Allgemeinen Prüfungsordnung (Corona-Satzung) wurden Sie per E-Mail bereits informiert. Die wichtigsten Eckpunkte haben wir in einem PDF-Dokument zusammengefasst.

6. Die Öffnung von Laboren für Präsenzveranstaltungen, die online nicht abdeckbar sind, ist ab 11. Mai möglich. Die Öffnung für darüberhinausgehende, einzelne Präsenzveranstaltungen ist in Vorbereitung. Weitere Informationen erhalten Sie aus Ihren Fakultäten.

7. Prüfungseinsichten sind unter Berücksichtigung eines Mindestabstands von 1.5 m zwischen Personen sowie weiteren abgestimmten Maßnahmen möglich. Dazu zählt unter anderen auch, dass keine Sammeltermine für Prüfungseinsichten stattfinden, sondern individuelle Terminvergaben zur Einsicht mit dem/der Prüfer*in vereinbart werden.

8. Prüfungen in Präsenz sind gemäß den rechtlichen Vorgaben ebenfalls wieder möglich. Über die Umsetzung erhalten Sie im Vorfeld der Prüfungen genauere Informationen.

Der Forschungs-, Technik- und Verwaltungsbetrieb wird im Digitalbetrieb weitgehend unverändert fortgeführt.

Bibliothek mit Einschränkungen wieder geöffnet


Stand 08.05.

Die Bibliothek wird ab Montag, 27. April, wieder für die Ausleihe und Rückgabe von Büchern geöffnet.

Die Öffnungszeiten sind:
Montag bis Donnerstag, jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr
Freitag von 8.30 bis 12 Uhr
Telefonisch ist die Bibliothek unter 0871/506-160 erreichbar.

Wegen der geltenden Hygienevorschriften können die PCs auf der 2. Etage und die Arbeitsplätze in der ganzen Bibliothek vorerst aber leider nicht benutzt werden. Ein 24-h-Betrieb ist deshalb nicht möglich.

Bei Büchern, deren Leihfrist vor dem 27. April abgelaufen ist, wird gebeten, online, per Mail oder telefonisch eine Verlängerung zu beantragen oder sie bis spätestens 07. Mai abzugeben. Ab 9. Mai werden bei Leihfristüberschreitungen wieder kostenpflichtige Mahnungen verschickt.

Ab 12. Mai sind Fernleihebestellungen wieder möglich.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der allgemeinen Ausgangsbeschränkung sind Fahrgemeinschaften aktuell nicht erlaubt. Bei Verstößen drohen sehr hohe Geldstrafen. Wenn Sie also Bücher für weitere Personen ausleihen möchten, bringen Sie bitte deren Studierendenausweis oder eine formlose Vollmacht mit Angabe von Name und Bibliotheksnummer mit.

Für Hochschulangehörige, die außerhalb von Stadt und Landkreis Landshut wohnen, ist bei Bedarf weiterhin der Direktversand von benötigten Büchern möglich. Das Bestellformular gibt es auf der Bibliotheks-Website.

Über das umfangreiche Angebot von ca. 223.000 eBooks und ca. 42.000 eJournals über den Bibliothekskatalog kann nach wie vor zugegriffen werden. Bei Zugriffsproblemen: 0871/506-167

Hinweise zur Mund-Nasen-Bedeckung


Stand 08.05.

Alle, die das Gelände der Hochschule betreten, sind angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Community Mask) zu tragen. Wir halten Sie an, für den Besuch der Bibliothek eine Community-Mask mitzubringen. 

Das Betreten des Hochschulgeländes ist nur mit einem triftigen Grund (z. B. Besuch der Bibliothek, Prüfungseinsicht, Präsenzveranstaltung) gestattet. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1.5 m zwischen Personen ist auf dem gesamten Hochschulgelände weitest möglich sicherzustellen. Sofern dieser Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, sind Sie angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Community Mask) zu tragen. Wir bitten Sie weiterhin, Ihren Aufenthalt an der Hochschule so kurz wie möglich zu gestalten.

Planung Wintersemester 20/21


Stand 24.04.

Nach derzeitigem Stand wird das Wintersemester aller Voraussicht nach am 01. Oktober 2020 beginnen. Ausgenommen sind Erstsemesterstudierende in zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengängen – für sie beginnt das Semester am 02. November 2020.

Die akademische Abschlussfeier 2020 leider nicht wie geplant stattfinden. Die diesjährige Veranstaltung wird auf Herbst 2021 verschoben. Im kommenden Jahr werden somit voraussichtlich zwei akademische Abschlussfeiern stattfinden: zunächst jene für die diesjährige Kohorte und im Anschluss die reguläre Feier der Kohorte des nächsten Jahres. Wir hoffen, den Absolvent*innen im Jahr 2021 wieder eine unvergessliche Veranstaltung bieten zu können, die den erfolgreichen Abschluss des Studiums angemessen würdigt.

Corona-Informationen Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz


Stand 13.05.

Auch beim Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz schlagen im Hinblick auf die Corona-Auswirkungen einige Fragen auf. Die wichtigsten Antworten sind nun in einer FAQ-Liste zusammengefasst worden.

Weitere Informationen, zum Beispiel zur Wiedereröffnung der Mensa, veröffentlicht das Studentenwerk unter www.stwno.de/corona.

Studentisches Wohnen: Freie Zimmer in den Wohnanlagen des Studentenwerks

In den Wohnanlagen des Studentenwerks in Landshut sind in diesem Sommersemester noch freie Zimmer frei. Die Mieten (inkl. Betriebskosten) beginnen schon ab knapp über 200,- Euro pro Monat und variieren je nach Wohnungstyp und -größe. Eine Übersicht der noch freien Zimmer ist auf der Website des Studentenwerks veröffentlicht. Diese wird laufend aktualisiert.

Interessierte Studierende kontaktieren direkt, die in der Übersicht für die jeweiligen Wohnanlagen angegebenen Ansprechpartner des Fachbereichs Studentisches Wohnen.

Informationen für Eltern zur Schließung der Kitas, Kindergärten und Schulen


Stand 24.04.

Wegen des Coronavirus schließt Bayern ab Montag, 16. März 2020, bis zum Beginn der Osterferien am 6. April 2020 alle Kitas, Kindergärten und Schulen. Damit sind in Bayern die vorgenannten Einrichtungen bis zum 19. April 2020 geschlossen. Aus diesem Anlass informiert die Hochschule über die wesentlichen Möglichkeiten für betroffene Eltern:

1. Beschäftigte, die zur Betreuung ihres Kindes/ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Betreuungseinrich-tungen oder Schulen geschlossen wurden, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlmV bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden kann. Soweit neben der Kinderbetreuung Telearbeit möglich ist, ist diese wahrzunehmen. Die Funktionsfähigkeit der Hochschule ist jedoch zu gewährleisten.

 
2. Es gibt keine feste Altersgrenze. Die Dienstbefreiung erfordert jedoch einen tatsächlichen Betreuungsbedarf des Kindes/der Kinder, den über einen entsprechenden Antrag zu begründen ist. Dieser ist im Bedarfsfall über den Vorgesetzten an die Personalabteilung zu senden. Über den Antrag wird mit kurzer Reaktionszeit entschieden.

 
3. Eltern, denen es nicht möglich ist, wegen der Schließung von Betreuungseinrichtungen ihrer Arbeit nachzugehen, kann auf Antrag eine Freistellung von bis zu 10 Arbeitstagen unter Fortzahlung der Bezüge gewährt werden. Im Hinblick auf die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat diese Regelung zwischenzeitlich ausgeweitet.

Dies bedeutet insbesondere, dass es für Beschäftigte, die betreuungspflichtige Kinder haben, keine Begrenzung auf ein 10-Tages-Kontingent gibt, solange Schulen und Kitas allgemein oder für ganze Jahrgangsstufen geschlossen sind. Wie bereits ausgeführt, kann somit eine Freistellung vom Dienst unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit erfolgen, wenn ansonsten eine Kinderbetreuung nicht sichergestellt werden kann.

Für eine etwaige Verlängerung der Freistellung verwenden Sie bitte das beigefügte Antragsformular.


4. Der Anspruch auf Freistellung wegen Erkrankung eines Kindes unter 12 Jahren bleibt von dieser Regelung unberührt.


Für Rückfragen steht die Personalabteilung gerne zur Verfügung.

Service und Beratung


Angebote der Zentralen Studienberatung und des Studierenden-Service-Zentrums
https://www.haw-landshut.de/aktuelles/studieninfo.html


Anlaufstelle für International Students
https://www.haw-landshut.de/studium/service-und-beratung/international-office.html


Ansprechpersonen bei allgemeinen Fragen zum Studium
https://www.haw-landshut.de/studium/service-und-beratung.html


Anlaufstelle bei fachspezifischen Fragen
https://www.haw-landshut.de/studium/vor-dem-studium/studienberatung/studienfachberatung.html


Ansprechpersonen bei Fragen zur Modul- und Fächereinschreibung
https://www.haw-landshut.de/hochschule/fakultaeten.html

Informationen der Studierendenvertretung


Auch die StuV kommuniziert auf ihrer Website regelmäßig Corona-Updates.

Pandemie-E-Mail-Adresse


Stand 27.03.

Mit sofortiger Wirkung hat die AMIKUS Gmbh (Institut für Arbeitsmedizin & Arbeitssicherheit) eine spezielle SARS-CoV-2/Covid-19 Pandemie Mail-Hotline eingerichtet.


Dieser E-Mailaccount ist ausschließlich für Fragestellungen bzgl. der jetzigen Pandemie vorgesehen!

Hotline: SOS-Pandemie(at)amikus-online.de

Vorgehensweise:

In Betreff nur: SOS Pandemie

Textfeld: Kurz und präzise jeweilige Fragestellung formulieren, damit Antwort zielgerichtet erfolgen kann.

Bei Fragen bzgl. Mitarbeitern ist es unabdingbar, dass Name/Vorname/Geb. Datum genannt werden, um eine Zuordnung zu ermöglichen und ggfs. vorhandene Befunde nutzen zu können.

Allgemeiner HINWEIS: Beachten Sie bitte, dass bei Vertragspartnern mit Betreuungsverträgen (Bereiche Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin) die AGB der AMIKUS GmbH in der jeweils veröffentlichten gültigen Form fortlaufender Bestandteil der Verträge sind. Die Kenntnisnahme der AGB obliegt dem jeweiligen Auftraggeber.

Umgang mit der psychischen Belastung während der Corona-Krise

Betretungsverbot von Hochschulen für bestimmte Personengruppen


Stand 18.03.

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst folgende Allgemeinverfügung für Hochschulen erlassen:

1. Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, dürfen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets Hochschulen in Bayern nicht betreten.

2. Diese Allgemeinverfügung tritt am 18. März 2020 in Kraft und mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.

Das bedeutet: Für die o.a. Personen besteht ein Betretungsverbot für Gelände und Gebäude der Hochschulen landesweit. Diese Maßnahme gilt unabhängig davon, ob Krankheitsanzeichen auftreten oder nicht. Welche Regionen zum Risikogebiet erklärt wurden, ist den entsprechenden Informationsseiten des Robert Koch-Instituts bzw. der Presse zu entnehmen.

Zur aktuellen Lage - Risikogebiete erweitert


Stand 17.03.

Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben, werden deshalb dazu aufgefordert, genau auf eine mögliche Erkrankungssymptomatik zu achten und gegebenenfalls sofort einen Arzt zu kontaktieren.

RISIKOGEBIETE ERWEITERT

Das Robert-Koch-Institut hat am 14. März 2020 die Risikogebiete für das Coronavirus um Tirol und Madrid erweitert und schätzt das Infektionsrisiko in Deutschland seit 17. März als "hoch" ein.

Für Beschäftigte gilt unverändert:
Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, ist weiter verpflichtet, sich umgehend unter arbeitssicherheit(at)haw-landshut.de zu melden. Das gilt unabhängig davon, ob sich Symptome zeigen oder nicht. Ein Überblick über die derzeitigen Risikogebiete ist auf der Website des Robert Koch-Instituts zu finden. Die Seite steht auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. Von einem spontanen Arztbesuch ohne vorherige telefonische Anmeldung ist abzuraten.

Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten hatte, muss umgehend das jeweilig zuständige Gesundheitsamt kontaktieren und die Personalabteilung informieren; in diesem Fall ist nach Abklärung mit dem Vorgesetzten und der Personalabteilung soweit geeignet - bis zum Vorliegen der Rückmeldung des Gesundheitsamts - von der Möglichkeit der Telearbeit Gebrauch zu machen. Beschäftigte, bei denen das Coronavirus nachgewiesen ist und die durch Anordnung des Gesundheitsamts unter Quarantäne gestellt werden, werden vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Im Übrigen wird auf entsprechende E-Mail an die Beschäftigten vom 9. März 2020 verwiesen.

Quarantäne-Maßnahmen Stadt Landshut


Die Stadt Landshut ordnet mit sofortiger Wirkung (Stand: 24.03.2020) eine Quarantäne von mindestens 14 Tagen für Corona-Infizierte und Krankheitsverdachtsfälle an. Damit reagiert die Stadt auf die auch in ihrem Zuständigkeitsbereich rapide zunehmenden Krankheitsfälle

Die Anordnung gilt demnach auch für Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Unabhängig davon, ob sie symptomfrei sind oder nicht. Auch wer zu einem Coronavirus-Infizierten direkten Kontakt hatte, etwa im Rahmen eines Gesprächs, muss in Quarantäne. Laut der Anordnung müssen Betroffene, wenn kein stationärer Krankenhausaufenthalt nötig ist, für einen Zeitraum von (mindestens) 14 Tagen ausschließlich in ihrer Wohnung bleiben. Oder auf dem von ihnen selbst genutzten Bereichen ihres Wohngrundstückes, wo Kontakt mit Dritten weitestgehend ausgeschlossen werden kann.

Stichprobenartige Kontrollen möglich

Darüberhinaus müssen die Personen für das Staatliche Gesundheitsamt Landshut erreichbar sein. Der Kontakt mit in häuslicher Gemeinschaft stehenden Personen ist laut Stadt auf das absolut notwendige Mindestmaß zu reduzieren. Wie ein Sprecher der Stadt sagte, werde auch stichprobenartig kontrolliert, ob Betroffene die Quarantänebestimmungen einhalten und zuhause sind.

Keine Präsenzveranstaltungen vor dem 20. April 2020


Stand 10.03.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 fordert das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Hochschulen auf, den Vorlesungsbeginn für das Sommersemester zu verschieben.

Die Hochschulleitung der Hochschule Landshut hat am 10. März beschlossen, dass die Präsenzveranstaltungen nicht vor dem 20. April 2020 beginnen. Dies betrifft auch den Bereich der Weiterbildung. Der Verwaltungs- und Technikbetrieb läuft weiter wie bisher.

Die Hochschule Landshut informiert zeitnah, welche Lehrveranstaltungen über digitale Formate zu einem früheren Termin (eventuell auch bereits nächste Woche) angeboten werden. Zu beachten sind die elektronischen schwarzen Bretter sowie für alle Studierenden ihre Email-Accounts.

Dienstreisen in Risikogebiete


Im Zuge der steigenden Krankheitsfälle hat sich die Hochschulleitung dazu entschieden, sämtliche Dienstreisen nach China (ohne Einschränkung auf bestimmte Risikogebiete) und in die vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebiete im Iran, in Italien und in Südkorea abzusagen bzw. nicht zu genehmigen.

Regelungen für einreisende und ausreisende Studierende und Dozierende


Spezielle Regelungen für einreisende Studierende und Dozierende hat das International Office der Hochschule Landshut in Zusammenarbeit mit dem DAAD verabschiedet. Ein entsprechendes Infoblatt wurde in Deutsch und in Englisch verfasst.

Wir bitten die zum Sommersemester ausreisenden Dozierenden und Studierenden der Hochschule Landshut sich über die Gefahrenlage im Zielgebiet direkt mit dem International Office der Partnerhochschule bzw. dem Arbeitgeber vor Ort in Verbindung zu setzen sowie sich über Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt zu informieren.

Wichtige Hygienemaßnahmen


Um sich vor einer Ansteckung (Coronavirus) zu schützen, sollten unbedingt folgende allgemeine Hygienevorschriften eingehalten werden, die auch auf der Infektionsschutzseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu finden sind:

  • immer gründlich Händewaschen
  • auf das Händeschütteln verzichten
  • beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen
  • in ein Einwegtaschentuch niesen, dieses nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen
  • nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen
  • ist kein Taschentuch griffbereit, beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden
  • bei hochansteckenden Infektionen vor einem Arztbesuch die Praxis telefonisch informieren, damit entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden können

Einen audiovisuellen Guide zu geeigneten Hygienemaßnahmen bietet die World Health Organisation auf ihrer Website.

Bei Infektion mit dem Coronavirus (2019-nCoV)


Sollte bei einem Hochschulangehörigen das Coronavirus festgestellt werden, bitten wir um Meldung an Arbeitssicherheit(at)haw-landshut.de.

Bedarf an 3D-Druckteilen für Gesischtsschutzschilde gedeckt


Stand 06.04.

Nicht einmal eine Woche hat es gedauert, bis Studierende, Mitarbeitende, Unternehmende sowie engagierte Landshuterinnen und Landshuter die Bauteile für die knapp 2000 vom Katastrophenschutz benötigten Gleitschutzschilde mit Ihren 3D-Druckern hergestellt haben.

„Unser aktueller Lagerbestand sowie die noch ausstehenden Lieferungen von Hochschule Landshut und weiteren Helferinnen und Helfern decken unseren Bedarf“, so Florian Suttor von der Führungsgruppe Katastrophenschutz. Die Produktion an der Hochschule könne demnach eingestellt werden.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern: „Wir sind immer noch überwältigt von der großen und vor allem schnellen Hilfsbereitschaft, die hier an den Tag gelegt wurde. Herzlichen Dank an alle, die Ihre 3D-Drucker zur Verfügung gestellt haben.“